Die Spiaggia di Lannio liegt am östlichen Ortsrand von Cetara, unterhalb des alten Wachturms — es ist die erste Bucht, die man von Vietri sul Mare kommend erreicht. Der gut 100 Meter lange Strand besteht aus Sand mit Kieselanteilen, zum Wasser hin liegen Steine; das Wasser ist klar und wird schnell tief. Liegenreihen und Trubel wie am Hauptstrand von Cetara gibt es hier nicht.
Anreise
Zu Fuß vom Ortszentrum: über den Corso Federici und den Corso Umberto I Richtung Vietri sul Mare bis zur Torre di Cetara (rund 600 Meter), von dort führt eine lange, schmale Treppe zur Bucht hinunter. Alternativ per Boot ab dem Hafen von Cetara — die Fahrt dauert nur wenige Minuten, im Sommer gibt es Bootsverleih im Ort. Ohne Auto ist Cetara mit dem SITA-Bus zwischen Salerno und Amalfi erreichbar.
Was mitbringen
Auf Service sollte man sich hier nicht verlassen: Zeitweise gab es ein kleines Strandlokal, nach der langen Sperrung ist aber offen, was davon wieder öffnet. Wasser, Sonnenschutz und Proviant gehören ins Gepäck, dazu Badeschuhe für die steinigen Einstiege und festes Schuhwerk für die Treppe. Falls die Bucht gesperrt ist: Der Strand von Erchie liegt nur wenige Kilometer weiter westlich.
Woher der Name kommt
Der Name Lannio soll auf die Klagen — italienisch lagnanze — von Mönchen zurückgehen, die hier der Legende nach bei Sarazenenüberfällen im Mittelalter getötet wurden. Der Wachturm über der Bucht gehört zur Kette der Küstentürme, die genau gegen solche Überfälle errichtet wurden.



