
Sehenswürdigkeiten an der Amalfiküste
Antike Tempel, mittelalterliche Dome, Villen mit Meerblick, Wanderwege durch die Berge — was man in der Region gesehen haben sollte.
Die Sehenswürdigkeiten der Region reichen über zweieinhalb Jahrtausende: griechische Tempel in Paestum, mittelalterliche Dome in Amalfi und Salerno, Villen aus dem 19. Jahrhundert in Ravello, dazu Wanderwege und Naturphänomene wie der Sentiero degli Dei oder die Grotta dello Smeraldo. Was sich lohnt — und was man sich sparen kann.

Dom von Amalfi (Sant'Andrea)
Wahrzeichen der ehemaligen Seerepublik — eine breite Treppe, eine farbenstarke arabisch-normannische Fassade und ein stiller Kreuzgang dahinter.

Chiostro del Paradiso (Amalfi)
Maurisch anmutender Kreuzgang aus dem 13. Jahrhundert direkt am Dom von Amalfi — der ruhigste Innenhof der gesamten Costiera.

Villa Rufolo (Ravello)
Arabisch-normannischer Palazzo aus dem 13. Jahrhundert mit Gärten, der seit über hundert Jahren als Bühne des Ravello Festivals dient.

Villa Cimbrone (Ravello)
Englisch geprägter Garten hoch über der Costiera mit der berühmten Terrazza dell'Infinito — der wohl meistfotografierten Aussichtspunkt der Amalfiküste.

Dom von Salerno (San Matteo)
Normannische Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert — mit einem Innenhof aus 28 antiken Säulen und einer Krypta voller barocker Bewegung.

Castello di Arechi (Salerno)
Mittelalterliche Festung 300 Meter über der Stadt — der weiteste Blick über den Golf von Salerno und die ganze Amalfiküste.

Lungomare Trieste (Salerno)
Zwei Kilometer Palmenpromenade direkt am Wasser — die zentrale Bühne des Salernitaner Alltags, vor allem zwischen 18 und 21 Uhr.

Tempel von Paestum
Drei dorische Tempel der Magna Graecia auf einer offenen Wiese — und das einzige bekannte Beispiel großgriechischer Wandmalerei mit Menschen.

Sentiero degli Dei (Götterpfad)
Der berühmteste Wanderweg der Amalfiküste — sieben Kilometer hoch oberhalb der Steilküste mit Blick auf Capri, Positano und das Tyrrhenische Meer.

Fiordo di Furore
Schmaler Fjord-ähnlicher Einschnitt, über den die SS163 in einem hohen Bogen hinwegführt — eine der eigentümlichsten Küstenformationen Italiens.

Grotta dello Smeraldo
Halb geflutete Karsthöhle zwischen Conca dei Marini und Amalfi — das Sonnenlicht bricht durch eine Unterwasseröffnung und färbt das Wasser smaragdgrün.

Valle dei Mulini (Amalfi)
Kühle Schluchtwanderung hinter Amalfi durch die Reste alter Papiermühlen — die andere Seite der Stadt, die kaum jemand sieht.