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Schmaler Wanderweg Sentiero degli Dei hoch über der Amalfiküste mit Blick aufs Meer
KI-generierte Illustration
Sehenswürdigkeit · Wanderweg

Sentiero degli Dei (Götterpfad)

Der bekannteste Wanderweg der Amalfiküste: rund 7,8 Kilometer von Bomerano (Agerola) nach Nocelle oberhalb von Positano, überwiegend bergab, ohne Schatten und mit freiem Blick auf Capri. Zugang frei, keine Anmeldung nötig (Stand: September 2026).

Der Sentiero degli Dei (wörtlich „Pfad der Götter“) verläuft zwischen rund 440 und 630 Metern Höhe oberhalb der Steilküste, von Bomerano, einem der sechs Ortsteile von Agerola, bis zum Bergdorf Nocelle oberhalb von Positano. Als CAI-Weg 327 rot-weiß markiert, folgt er einem alten Maultierpfad, der die Höhensiedlungen verband, lange bevor es die Küstenstraße gab. In der klassischen Richtung Bomerano → Nocelle überwiegt der Abstieg, und fast durchgehend hat man das Meer, Capri und die Faraglioni vor Augen.

Der Weg in Zahlen

Die Längenangaben schwanken je nach Quelle, weil unterschiedlich gemessen wird: Der Club Alpino Italiano (CAI Monti Lattari) gibt für den reinen Pfad 327 zwischen Bomerano und Nocelle 5,3 Kilometer an, 184 Meter bergauf und 356 Meter bergab, reine Gehzeit etwa zwei Stunden. Die verbreitete Angabe von 7,8 Kilometern schließt die Zu- und Abgänge durch die Ortschaften ein. Wer bis ins Zentrum von Positano absteigt, kommt auf rund zehn Kilometer und je nach Tempo 4,5 bis 6 Stunden inklusive Pausen. Die Schwierigkeitsstufe E (escursionistico) bedeutet: kein Klettern, aber unebener Kalkstein, Stufen, schmale Passagen und Stellen ohne Geländer direkt über dem Abbruch.

Die klassische Richtung: Bomerano → Nocelle

Fast alle gehen von Bomerano nach Nocelle. Der Startpunkt liegt gut 190 Meter höher als das Ziel, das Meer ist stets rechts, und die Aussicht öffnet sich in Gehrichtung. Ausgangspunkt ist die Piazza Paolo Capasso in Bomerano; von dort weisen Schilder über Nebenstraßen zum eigentlichen Pfadbeginn. Die Gegenrichtung ab Nocelle ist möglich, verlangt aber vorab den Anstieg über die 1.700 Stufen aus Positano (oder den Ortsbus nach Nocelle) und endet in Bomerano, wo man wiederum auf den SITA-Bus angewiesen ist.

Etappen und Orientierungspunkte

Bomerano – Grotta del Biscotto (ca. 30 Min): Am Pfadbeginn erinnern Majolika-Kacheln mit einem Zitat von Italo Calvino an die „über dem Golf der Sirenen schwebende Straße“. Bald darauf die Grotta del Biscotto, ein überhängender, bröseliger Kalkfelsen (daher der Name „Keks“) mit in die Wand gebauten Ruinen alter Bauernhäuser und die markanteste Stelle des ersten Abschnitts.

Grotta del Biscotto – Colle Serra (ca. 45 Min): Leichtes Auf und Ab über Terrassen und durch Macchia bis zum Sattel Colle Serra (578 m). Hier teilt sich der Weg: Von unten mündet der Aufstieg aus Praiano über das Convento di San Domenico ein; nach rechts oben zweigt die hohe Variante 327a ab, geradeaus geht der Hauptweg 327 weiter. Am Colle Serra stehen einige Ruinen, eine gute Stelle für die erste Pause.

Colle Serra – Li Cannati (ca. 1 Std): Der Hauptweg führt durch das Vallone Grarelle, den Abschnitt mit den meisten Gegenanstiegen und den ausgesetztesten Passagen. Eine Brunnenstelle im Tal wird in Wegbeschreibungen erwähnt, führt aber nicht verlässlich Wasser; praktisch gilt: Zwischen Bomerano und Nocelle gibt es kein Trinkwasser, keine Einkehr und kaum Schatten. Bei Li Cannati (ca. 560 m) trifft die hohe Variante wieder auf den Hauptweg.

Li Cannati – Nocelle (ca. 45 Min): Der Weg quert nun hoch über Positano den Hang; der Blick reicht bis zu den Li-Galli-Inseln und Capri. Er endet in Nocelle (ca. 440 m) an einer kleinen Kapelle mit Brunnen, Kiosk und Bushaltestelle. Eine Wegbeschreibung ersetzt keine Karte: Die Nummernpfähle des CAI stehen in Abständen, an den Abzweigen helfen die rot-weißen Markierungen.

Kein Schatten, kein verlässliches Wasser
Der Pfad hat kaum Schatten und keine Einkehr. Im Sommer vor 8 Uhr starten, mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person mitnehmen, festes Schuhwerk mit Profil ist Pflicht. Mehrere Passagen verlaufen ohne Geländer an der Abbruchkante — nichts bei Höhenangst. Nach Regen sind die Kalksteinplatten glatt, bei Wind ist der Grat unangenehm.

Zeitplan: früh starten

Der Pfad liegt fast durchgehend nach Süden und Westen, ab dem späten Vormittag steht die Sonne ohne Filter darauf. Mit dem ersten oder zweiten Bus des Morgens ist man bis 8 Uhr auf dem Weg, erreicht Nocelle um die Mittagszeit und Positano am frühen Nachmittag, rechtzeitig für Strand, Fähre oder Bus zurück. Nach 10 Uhr gestartet, läuft man in der Hauptsaison in die Hitze und in Gruppen aus Sorrent und Neapel, die den Weg zwischen 11 und 15 Uhr füllen. Von Mitte Juni bis Anfang September ist ein Start um 7 Uhr keine Übertreibung.

Abstieg nach Positano: 1.700 Stufen oder Ortsbus

In Nocelle endet der Pfad, das Dorf liegt aber noch gut 400 Meter über dem Meer. Die Treppe hinunter hat rund 1.700 Stufen und kommt bei Arienzo an der Küstenstraße an; von dort sind es noch etwa 1,5 Kilometer entlang der Strada Statale ins Zentrum von Positano, im Sommer alternativ nochmals rund 300 Stufen hinunter zum Strand von Arienzo. Der Abstieg dauert etwa eine Stunde und ist für die Knie anstrengender als der ganze Pfad davor. Schonender ist der Ortsbus der Mobility Amalfi Coast von Nocelle über Montepertuso nach Positano (1,30 € im Vorverkauf, 1,80 € im Bus, Stand: September 2026); er fährt mehrmals täglich, der Fahrplan hängt an der Haltestelle aus und ist in der Nebensaison dünner.

Anreise und Rückweg konkret

Mit dem Bus: SITA-Linie 5080 von Amalfi Richtung Agerola bis zur Haltestelle Bomerano (ca. 40 Min, etwa stündlich, Fahrer nach „Bomerano, Sentiero degli Dei“ fragen). Tickets vorab im Tabacchi oder in der App kaufen, im Bus gibt es keine; mehr dazu im Beitrag zu den SITA-Bussen. Für Hin- und Rückfahrt lohnt meist das 24-Stunden-Ticket CostieraSita (10 €, 12 € inklusive Positano-Ortsbus; Stand: September 2026). Aus Positano oder Sorrent muss man über Amalfi umsteigen und zwei bis drei Stunden einplanen.

Mit Fähre und Shuttle: Die Reederei Travelmar bietet einen Shuttlebus vom Hafen Amalfi zur Piazza Capasso in Bomerano an, abgestimmt auf die morgendlichen Fähren aus Salerno und den Küstenorten. Das kombinierte Ticket Fähre plus Shuttle kostet je nach Abfahrtsort 11–18 € (Stand: September 2026); die aktuellen Abfahrtszeiten nennt Travelmar auf seiner Website. Für Gäste mit Unterkunft in Salerno ist das die einfachste Anreise.

Zurück: Ab Positano mit der Fähre nach Amalfi oder Salerno (April bis Oktober) oder mit dem SITA-Bus. Am späten Nachmittag sind die Haltestellen überfüllt, und der Takt dünnt abends aus; im Herbstfahrplan (bis 1. November 2026) fährt der letzte Bus ab Positano-Sponda nach Amalfi um 20:35 Uhr, danach gilt der Winterfahrplan. Den Rückfahrplan also vor dem Start prüfen. Mit dem Auto: In Bomerano gibt es kostenlose Straßenparkplätze (weiße Linien) und einen Parkplatz am Sportplatz (ca. 5 € pro Tag, Stand: September 2026); für die Rückkehr von Positano nach Bomerano ist man dann auf den Bus über Amalfi angewiesen, oder man steigt vom Weg nach Praiano ab und fährt von dort.

Varianten: Praiano, hohe Variante, Alta Via

Aufstieg aus Praiano: Ganz ohne Bus beginnt die Tour in Praiano an der Kirche Santa Maria di Costantinopoli zwischen dem Ortskern und Vettica Maggiore. Über Treppen geht es zum Convento di San Domenico (364 m) und weiter zum Colle Serra. Das sind rund 580 Höhenmeter Anstieg, deutlich anstrengender als der Hauptweg, dafür fast menschenleer. Als Rundtour kann man vom Colle Serra oder von Li Cannati nach Praiano zurückkehren, sonst nach Nocelle weitergehen.

Hohe Variante 327a: Vom Colle Serra zweigt ein 1,3 Kilometer langer Höhenweg ab (550–578 m), der die ausgesetztesten Stellen des Vallone Grarelle umgeht und bei Li Cannati wieder auf den Hauptweg trifft. Etwa 20 Minuten, geeignet für alle, die mit der Abbruchkante des Hauptwegs hadern.

Oberer Weg und Alta Via: Ein zweiter, weniger begangener Zweig führt von Bomerano über Santa Maria del Castello nach Montepertuso mit deutlich mehr Höhenmetern. Der Sentiero degli Dei ist zudem mit der Alta Via dei Monti Lattari verknüpft, einem Mehrtages-Höhenweg über die Halbinsel von Sorrent, dessen Zubringer aus Praiano am Colle Serra einmündet. Weitere Wege der Region beschreibt der Beitrag zum Wandern an der Amalfiküste.

Sicherheit: Hitze, Steinschlag, Absturz

Der Sentiero degli Dei ist kein Klettersteig, wird aber unterschätzt, weil er als „leicht“ gilt. Die meisten Zwischenfälle gehen auf Hitze, ungeeignete Schuhe und nassen Kalk zurück. Absturzgefahr besteht real: Ende Mai 2026 stürzte eine 75-jährige Wanderin nahe Colle Serra tödlich ab, nachdem sie auf dem Weg ausgerutscht war. Nach Starkregen im Winter lösen sich Felsbrocken, kleinere Rutschungen sind dann üblich. Nach Waldbränden sperren die Gemeinden den Weg vorübergehend, etwa nach dem großflächigen Brand Ende August 2020 für mehrere Tage; 2025 gab es kleinere Brände. Vom 13. bis 16. September 2026 brannte es erneut an mehreren Stellen zwischen Amalfi, Agerola und Positano, unter anderem bei San Lazzaro (Agerola) und in den Wäldern unterhalb des Wegs bei Nocelle. Eine Sperrung des Pfads selbst meldete die Lokalpresse bis zum 20. September 2026 nicht. Bei Gewitterwarnung, starkem Wind oder nach ergiebigem Regen den Tag verschieben; auf dem Grat gibt es keinen Unterstand. Notruf 112, die Bergrettung (CNSAS) kann auf dem Weg per Hubschrauber arbeiten.

Zugang: frei, ohne Anmeldung, ohne Führung (Stand: September 2026)

Immer wieder kursieren Meldungen über Eintritt, Registrierungspflicht oder Besucherlimits. Stand September 2026 gilt: Der Weg ist frei zugänglich, kostenlos, ohne Anmeldung und ohne Bergführer begehbar. Geführte Touren aus Sorrent, Positano und Neapel sind ein Angebot, keine Pflicht. Schätzungen gehen von 300.000 bis 500.000 Wanderern pro Jahr aus; in der Lokalpresse wird deshalb offen über ein Gebührenmodell nach Vorbild der Cinque Terre diskutiert, beschlossen ist nichts. Gesperrt wird der Pfad nur vorübergehend nach Bränden oder Erdrutschen; die aktuelle Lage steht auf den Seiten der Gemeinde Agerola und des CAI Monti Lattari. Außerhalb der Hauptsaison oder bei frühem Start hat man den Weg über weite Strecken für sich.

Woher der Name kommt

Die Legende will, dass hier die Götter entlangzogen, um Odysseus vor den Sirenen auf den Li-Galli-Inseln zu retten. Die Erklärung ist hübsch, aber jung. Tatsächlich war der Weg jahrhundertelang ein Maultier- und Hirtenpfad, über den die Höhensiedlungen Agerolas mit Praiano und Positano verbunden waren, bis die Küstenstraße (1832–1850 gebaut) ihn überflüssig machte. Die Felsdörfer und Trockensteinunterstände, die man unterwegs sieht, dienten der Bevölkerung als Rückzugsort bei Sarazenenüberfällen. Den Namen „Sentiero degli Dei“ verdankt der Weg Ettore Paduano, einem Bergsteiger der Neapler CAI-Sektion, der ihn in den 1970er Jahren für Wanderer neu erschloss und mit jungen Vereinsmitgliedern beging; eine Gedenktafel des CAI am Weg erinnert an ihn. Die Calvino-Kacheln am Beginn und die Aufnahme in Listen der „schönsten Wanderwege der Welt“ haben aus dem Hirtenpfad seit den 2000er Jahren eine der meistbesuchten Wanderungen Italiens gemacht.

Ausrüstung und beste Jahreszeit

Wanderschuhe oder feste Sportschuhe mit Profil, Kopfbedeckung, Sonnencreme, mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person, etwas Proviant (in Agerola gibt es Fiordilatte-Mozzarella und Brot), Sonnenbrille, eine leichte Windjacke für den Colle Serra. Wanderstöcke helfen vor allem auf der Treppe nach Positano. Badesachen lohnen sich: Am Ende wartet der Strand von Arienzo oder die Spiaggia Grande. Die beste Zeit sind April bis Mitte Juni und Mitte September bis Oktober: Im Frühling blühen Ginster und Klatschmohn, im Herbst ist die Sicht am klarsten. Juli und August sind wegen der Hitze nur mit sehr frühem Start vertretbar; im Winter ist der Weg begehbar, nach Regen aber rutschig, und Busse sowie Fähren fahren seltener.

Typische Fehler

Zu spät starten und in die Mittagshitze laufen. Sandalen oder glatte Sneaker tragen. Das Wasser knapp kalkulieren, weil „unterwegs schon etwas kommt“. In Nocelle die Stufen unterschätzen und mit müden Knien in den Abstieg gehen. Den Rückweg ab Positano nicht vorab prüfen und am Abend an einer überfüllten Haltestelle stehen. Ohne Karte oder App an den Abzweigen am Colle Serra falsch abbiegen. Und: Der Sentiero degli Dei ist keine Wanderung für kleine Kinder oder Menschen mit Höhenangst. Ein Kinderwagen ist ausgeschlossen, Kinder ab dem Grundschulalter mit Wandererfahrung kommen mit Aufsicht gut durch.

Kombinieren

Ein voller Tag: morgens Fähre Salerno–Amalfi, Shuttle oder Bus nach Bomerano, Pfad bis Nocelle, Abstieg nach Arienzo, Bad im Meer, nachmittags Fähre von Positano zurück. Wie sich der Wandertag in eine Kurzreise einfügt, zeigt die Route Drei Tage Amalfiküste. Mit zwei Tagen bietet sich eine Übernachtung in Praiano oder Agerola an: Agerola ist mit rund 600 Metern Höhe kühler als die Küste, hat gute Käsereien und ist Ausgangspunkt für weitere Wege der Monti Lattari. Aus Praiano lässt sich der Pfad als Rundtour über San Domenico anschließen, aus Positano der Aufstieg nach Montepertuso mit Blick auf das Felsloch des Ortsnamens.

Richtung für die beste Aussicht
Von Bomerano nach Nocelle liegt das Meer rechts und Positano öffnet sich erst im letzten Drittel; der Weg baut die Aussicht dramaturgisch auf. Für Fotos mit Capri im Hintergrund geht man diese Richtung am Vormittag, wenn die Sonne noch im Rücken steht.

Häufige Fragen zum Sentiero degli Dei

Wie lange dauert der Sentiero degli Dei?

Von Bomerano nach Nocelle braucht man 3–4 Stunden mit Pausen, reine Gehzeit etwa zwei Stunden. Mit dem Abstieg über die 1.700 Stufen nach Positano sind es 4,5–6 Stunden: ein halber Tag, mit An- und Rückreise ein ganzer.

In welche Richtung sollte man gehen?

Von Bomerano nach Nocelle: Der Start liegt gut 190 Meter höher, es geht überwiegend bergab, und die Aussicht auf Positano und Capri öffnet sich in Gehrichtung. Die Gegenrichtung ist möglich, verlangt aber den Anstieg von Positano vorweg.

Ist der Sentiero degli Dei für Kinder geeignet?

Für Kinder ab dem Grundschulalter mit Wandererfahrung ja, mit Aufsicht an den ungesicherten Passagen. Für Kleinkinder, Tragen über längere Strecken oder Kinderwagen ist der Weg ungeeignet; der Abstieg nach Positano ist für alle die anstrengendste Etappe.

Braucht man einen Guide oder eine Anmeldung?

Nein. Der Weg ist frei, kostenlos, ohne Registrierung und ohne Führungspflicht begehbar (Stand: September 2026). Die Markierungen des CAI reichen aus; eine Offline-Karte oder App hilft an den Abzweigen am Colle Serra.

Wie kommt man zum Startpunkt Bomerano?

Mit dem SITA-Bus 5080 ab Amalfi (ca. 40 Minuten, etwa stündlich) oder mit dem Travelmar-Shuttle vom Hafen Amalfi, der auf die Fähren aus Salerno abgestimmt ist (Abfahrtszeiten bei Travelmar). Von Positano oder Sorrent fährt man über Amalfi und plant zwei bis drei Stunden ein.

Liegt in
Praiano

Praiano liegt auf halbem Weg zwischen Positano und Amalfi am Westhang der Küste — mit Sonnenuntergang über dem Meer, zwei Stränden und deutlich weniger Tagesgästen als die Nachbarorte. Rund 2.000 Einwohner, zwei Ortsteile, viele Treppen.