Zum Inhalt springen
Smaragdgrün leuchtendes Wasser in der Grotta dello Smeraldo an der Amalfiküste
KI-generierte Illustration
Sehenswürdigkeit · Natur

Grotta dello Smeraldo

Halb geflutete Karsthöhle bei Conca dei Marini, zwischen Praiano und Amalfi — Sonnenlicht bricht durch eine Unterwasseröffnung und färbt das Wasser smaragdgrün.

Die Grotta dello Smeraldo ist eine teilweise geflutete Karsthöhle an der Küste von Conca dei Marini, rund vier Kilometer westlich von Amalfi. Entdeckt wurde sie 1932 von einem einheimischen Fischer. Anders als die Blaue Grotte auf Capri liegt sie halb über, halb unter Wasser: Sonnenlicht fällt durch eine Unterwasseröffnung ein und lässt das Becken von innen smaragdgrün leuchten. Sie ist kleiner und weniger berühmt als ihr Gegenstück auf Capri — dafür günstiger, schneller besucht und meist ohne lange Wartezeit.

Wie der Besuch abläuft

Vom kleinen Parkplatz an der SS163 geht es per Aufzug oder Treppe hinunter zum Eingang auf Meereshöhe. Bezahlt wird vor Ort, der Eintritt liegt bei etwa 10 € (Stand: Juli 2026) — die Fahrt im Ruderboot ist inbegriffen. Ein lokaler Bootsführer rudert die Gruppen in 15 bis 20 Minuten durch die Höhle, deutet Stalaktiten und Stalagmiten in allerlei Figuren um und zeigt die Keramikkrippe, die seit den 1950er-Jahren auf dem Grund liegt. Geöffnet ist täglich etwa von 9 bis 16 Uhr, von November bis März nur bis 15 Uhr (Stand: Juli 2026).

Anreise: Bus, Auto oder Boot ab Amalfi

Am einfachsten kommt man mit den SITA-Bussen der Linie Amalfi–Positano: Sie halten direkt am Eingang an der SS163. Wer mit dem Auto anreist, findet nur eine Handvoll Stellplätze, die in der Hochsaison schnell belegt sind. Alternativ fahren von Amalfi aus Ausflugsboote etwa stündlich zur Grotte — die Überfahrt kostet rund 10 € hin und zurück, der Eintritt kommt separat dazu (Stand: Juli 2026). Von Praiano aus ist die Grotte ebenfalls nur wenige Busminuten entfernt.

Lohnt sich der Besuch?

Für rund 10 € und 20 Minuten: ja — mit realistischen Erwartungen. Die Grotte ist ein kurzer Zwischenstopp, kein Halbtagesziel, und der Leuchteffekt hängt stark von Sonne und Tageszeit ab. An trüben Tagen fällt er deutlich schwächer aus. Am besten lässt sich der Stopp mit dem Fiordo di Furore und einem Bummel durch Amalfi mit dem Dom kombinieren — alles liegt an derselben Strecke.

Liegt in
Praiano

Ruhige Alternative zu Positano: Praiano liegt zwischen Positano und Amalfi, blickt nach Westen — und sieht als einer der wenigen Orte der Küste die Sonne im Meer versinken.