Die SS163 Amalfitana ist landschaftlich eine der schönsten Straßen Europas und logistisch eine der anstrengendsten. Von Ostern bis Oktober ist sie tagsüber chronisch voll, Busse blockieren die Kehren, Parkplätze sind knapp und teuer, und die Ortskerne sind kameraüberwachte Sperrzonen. Dazu kommt die Kennzeichen-Regelung (targhe alterne), die 2026 an über 100 Tagen darüber entscheidet, ob das eigene Auto überhaupt fahren darf. Ob ein Mietwagen sinnvoll ist, hängt deshalb weniger vom Budget ab als von der Frage, wohin die Reise geht.
Braucht man ein Auto? Die ehrliche Matrix
- Positano, Amalfi, Ravello, Maiori, Minori: nein. Fähren und SITA-Busse verbinden alle Küstenorte, Parken kostet 25 – 60 € pro Tag, und an targhe-alterne-Tagen steht der Wagen ohnehin jeden zweiten Tag still. Mit Quartier in diesen Orten ist man ohne Auto entspannter.
- Salerno als Basis: nein. Fähre, Bus und Bahn decken Küste, Paestum und Pompeji ab; das Auto bräuchte man nur für einzelne Tagesausflüge und kann es dafür tageweise mieten.
- Sorrent und Halbinsel: bedingt. Bahn (Circumvesuviana) und Fähren reichen für Capri, Pompeji und Positano; ein Auto lohnt nur für die Halbinselspitze (Massa Lubrense, Nerano).
- Bergorte Tramonti, Agerola, Scala, Furore: ja, mit Einschränkung. Busverbindungen existieren, sind aber dünn; mit Auto spart man viel Zeit, ohne den Küstenabschnitt der SS163 nutzen zu müssen.
- Cilento (Paestum, Agropoli, Castellabate, Acciaroli, Palinuro, Camerota): ja. Bahn nur entlang der Küste, Busse selten, Strände und Dörfer weit auseinander. Ohne Auto wird jeder Standortwechsel zur Halbtagesaufgabe.
- Nebensaison (November – März): eher ja. Die SS163 ist leer, die Kennzeichen-Regel ruht, Parken ist billiger, dafür fahren viele Fähren nicht (siehe Beste Reisezeit).
Die meisten Kombinationsreisen lösen sich so: erste Tage an der Küste ohne Auto, dann Mietwagen in Salerno übernehmen und ins Cilento fahren, oder umgekehrt. Ein Wagen, der eine Woche in einer Garage in Positano steht, kostet mehr als eine Tagesmiete für den Ausflug nach Paestum.
Targhe alterne 2026: Wer wann fahren darf
Grundlage ist die ANAS-Verordnung 340/2019, die jedes Jahr mit einem neuen Kalender fortgeschrieben wird. Sie gilt ausschließlich auf der SS163 zwischen Vietri sul Mare und Positano (rund 40 km, neun Gemeinden), nicht auf den Passstraßen über Agerola oder Ravello. Die Regel (Stand: September 2026):
- Zeitfenster: 10 bis 18 Uhr. Davor und danach darf jeder fahren.
- Kennzeichen: An geraden Kalendertagen dürfen Fahrzeuge mit gerader Endziffer (letzte Ziffer des Zahlenteils) nicht fahren, an ungeraden Tagen nicht die mit ungerader Endziffer. Merksatz: Endziffer und Datum müssen sich unterscheiden.
- Ostern: 30. März – 6. April, täglich.
- Brückentage: 25. April – 2. Mai, täglich.
- Juni und Juli: Samstage, Sonntage und Feiertage (2. Juni).
- August und September: täglich, auch werktags.
- Oktober: Wochenenden und Feiertage bis einschließlich 31. Oktober.
- Ausgenommen: Anwohner der 13 Küstengemeinden plus Agerola, Taxis und NCC, Fahrzeuge mit Behindertenausweis (Inhaber an Bord), Pendler mit Arbeitsvertrag in der Region, Zweiräder sowie Übernachtungsgäste mit Buchungsbestätigung, aber nur am An- und Abreisetag.
- Nicht ausgenommen: Mietwagen. Die Verordnung kennt keine Sonderregel für Touristen oder Leihfahrzeuge; ein Mietwagen mit falscher Endziffer bleibt an einem Sperrtag zwischen 10 und 18 Uhr stehen.
Praktisch heißt das: Mit Quartier an der Küste lässt sich das Auto an Tagen mit Regelung, im August und September also täglich, nur jeden zweiten Tag tagsüber auf der SS163 bewegen. Die Kontrollen laufen an den Ortseingängen und per Streife; das Bußgeld liegt im Bereich üblicher Verstöße gegen Fahrverbote (gut 80 €).
ZTL-Zonen: die teuerste Falle
Fast jeder Ortskern der Küste ist Zona a Traffico Limitato (ZTL): Einfahrt nur mit Genehmigung, kameraüberwacht, ohne Schranke. Beim Hineinfahren merkt man oft nichts; das Bußgeld kommt Wochen bis Monate später per Post, bei Mietwagen über den Vermieter, der zusätzlich eine Bearbeitungsgebühr (je nach Anbieter rund 30 – 45 €) abbucht. Der gesetzliche Rahmen liegt bei rund 83 bis 332 € pro Durchfahrt, keine Punkte, 30 % Rabatt bei Zahlung innerhalb von fünf Tagen nach Zustellung (Stand: September 2026). Mehrere Kameras hintereinander bedeuten mehrere Bußgelder. Die wichtigsten Zonen:
- Positano: ZTL auf der Achse Viale Pasitea – Piazza dei Mulini – Via Cristoforo Colombo; Zufahrt nur für Anwohner, Hotels mit Service-Fahrzeugen, Taxis und NCC. Touristen erreichen legal nur die Garagen am oberen Ortsrand.
- Amalfi: Altstadt und Zufahrtsgassen ab der SS163 sind ZTL bzw. Fußgängerzone (Piazza Duomo, Via Lorenzo d'Amalfi, Via Pietro Capuano); seit 1. Januar 2026 neues Genehmigungssystem über die Gemeindegesellschaft Sistema Amalfi. Ohne Genehmigung endet die Fahrt am Hafenparkplatz oder im Parkhaus Luna Rossa.
- Ravello: Ortskern rund um die Piazza Duomo autofrei; die Zufahrt endet am Parkhaus unter der Piazza, Kontrolle per Kamera und Ortspolizei.
- Sorrent: ZTL im Zentrum vom 1. April bis 25. Oktober, täglich 19:30 – 4 Uhr, an Sonn- und Feiertagen zusätzlich 10 – 13 Uhr; vier Kamera-Durchfahrten (Corso Italia, Via Fuorimura, Via Correale, Via San Francesco).
- Salerno: Altstadt (Via dei Mercanti und Umfeld) ganzjährig ZTL; Parkhäuser am Lungomare und Piazza della Libertà davor.
- Atrani, Praiano, Minori, Maiori, Cetara: kleinere Zonen im Ortskern, teils nur in der Saison. Dem Schild ZTL attiva immer trauen.
Parken: Preise je Ort
Parken ist an der Küste der zweite Kostenfaktor. Größenordnungen für Pkw (Stand: September 2026), Hochsaison, öffentliche oder große private Anlagen:
- Positano: Garagen (Mandara, Di Gennaro, Anna) 5 – 8 € pro Stunde für Kleinwagen, große Fahrzeuge deutlich mehr; Tagestarife 25 – 60 €; blaue Zonen am Ortsrand 3 € pro Stunde. Günstiger oben in Montepertuso oder Nocelle (gemeindliche Flächen um 3 € pro Stunde), danach 30 – 45 Minuten Treppen oder der Ortsbus.
- Amalfi: Parkhaus Luna Rossa 5 € pro Stunde tagsüber (in den ersten beiden Stunden 7 € je Stunde), 40 € pro Tag, im August 45 €; ab Anfang November Nebensaison mit 2 € pro Stunde bzw. 25 € pro Tag; maximale Fahrzeughöhe 2 m. Hafenparkplatz Piazza Flavio Gioia ähnlich teuer und meist voll.
- Ravello: Parkhaus unter der Piazza Duomo rund 4 € pro Stunde, gedeckelt bei etwa 24 € pro Tag; Parkplatz am Auditorium Oscar Niemeyer rund 3 € pro Stunde.
- Praiano: 2 € pro Stunde, 6 € für sechs Stunden, 12 € für zwölf Stunden, damit mit die fairsten Tarife der Küste.
- Maiori: 2 – 3 € pro Stunde an der Promenade, Parkhaus rund 20 € pro Tag. Minori: rund 3 € pro Stunde. Atrani: Via dei Dogi 3 € pro Stunde, maximal vier Stunden. Cetara: Hafenparkplatz 3 € pro Stunde.
- Salerno: Parcheggio Libertà unter der Piazza della Libertà 2 € pro Stunde (600 Plätze), Tagestarif günstig: der beste Ort, um das Auto stehen zu lassen.
- Paestum: rund 1 € pro Stunde, 5 € pro Tag an den Tempeln.
Hotelgaragen an der Küste kosten 30 – 50 € pro Nacht, sofern das Haus überhaupt Stellplätze hat. Bei einer Woche Positano sind das schnell 300 € nur fürs Abstellen.
Fahrzeiten: realistisch statt Navi-Wert
Das Navi rechnet mit freier Strecke; die SS163 kennt das zwischen Mai und Oktober tagsüber nicht. Realistische Werte (Stand: September 2026):
- Neapel Flughafen – Salerno: 55 km über die A3, 45 – 60 Minuten. Maut Pkw rund 2,30 €; die A2 ab Salerno Richtung Süden ist mautfrei.
- Neapel Flughafen – Positano: über A3 und Sorrent-Halbinsel 1:15 h ohne Verkehr, im Sommer 2 – 2:30 h.
- Salerno – Amalfi: 25 km, 35 – 50 Minuten nachts oder im Winter, im Sommer tagsüber 60 – 90 Minuten. Die Fähre braucht 35 Minuten.
- Amalfi – Positano: 17 km, 30 – 40 Minuten leer, im Sommer bis über eine Stunde; hinter jedem Bus geht es im Schritttempo durch die Kehren.
- Sorrent – Positano: 17 km über Colli di San Pietro, 30 – 45 Minuten, am Wochenende länger.
- Salerno – Paestum: 40 km über A2 und SS18, rund 40 Minuten, ganzjährig unproblematisch.
- Salerno – Palinuro: rund 100 km über A2, Ausfahrt Battipaglia, dann SS18 und Landstraßen, 1:45 – 2 h.
Dazu kamen zuletzt zwei Einschränkungen: Nach dem Felssturz bei Furore (km 23+300) lief der Verkehr ab Dezember 2025 einspurig mit Ampel, laut Lokalpresse bis zur vollständigen Freigabe am 31. Januar 2026. Außerdem hat die Provinz Salerno im Juli 2026 die Passstraßen SR 366 (Agerola) und SR 373 (Ravello) für Fahrzeuge über 5 t gesperrt, mit Tempo 10 in den Kehren und Monitoring bis Ende September. Für Pkw bleiben beide Straßen offen, aber langsam.
Auto stehen lassen, Fähre nehmen
Die entspannteste Variante für Küstentage: das Auto in Salerno (Parcheggio Libertà, direkt am Fähranleger) oder in Sorrent abstellen und die Küste per Fähre abfahren. Von Salerno erreichen die Schiffe Amalfi in 35 Minuten (ca. 12 €) und Positano in gut einer Stunde, mit Zwischenstopps in Cetara, Maiori und Minori; das dichte Angebot gilt von April bis Oktober, im Winter fahren nur wenige Boote (Stand: September 2026). Der Blick vom Wasser auf die Küste ist dabei kein Trostpreis, sondern die bessere Perspektive. Für Ravello, Scala und die Bergdörfer bleibt der SITA-Bus ab Amalfi. Bei Sturm fallen die Fähren aus, dann stehen Bus und Auto gleichermaßen im Stau.
Wohnmobile, Reisebusse, Anhänger
Für Wohnmobile, Wohnwagen und Gespanne gilt auf der SS163 zwischen Positano und Vietri sul Mare seit April 2020 ein ganzjähriges Fahrverbot von 6:30 bis 24 Uhr, in beiden Richtungen und unabhängig von der Fahrzeuggröße (ANAS-Verordnung 340/2019). Die Ortspolizei stoppt Camper regelmäßig an den Ortseingängen und schickt sie über Agerola zurück. Reisebusse über 10,36 m Länge oder 4 m Höhe sind auf demselben Abschnitt dauerhaft gesperrt, kleinere Busse unterliegen saisonalen Einschränkungen und brauchen den Amalfi-BusPass (Stand: September 2026). Den Camper stellt man besser auf einem Campingplatz bei Salerno, Paestum oder auf der Sorrent-Seite ab und erkundet die Küste per Fähre oder Bus.
Roller und Vespa: ehrlich betrachtet
Zweiräder sind von der Kennzeichen-Regel ausgenommen, kommen an Busschlangen vorbei und finden fast überall einen Stellplatz. Auf dem Papier ist das die ideale Lösung. In der Praxis fährt man auf einer Straße ohne Seitenstreifen, zwischen Bussen und Felswand, oft auf polierten oder sandigen Kurven; Unfälle mit Leihrollern sind an der Küste Alltag. Rollerfahren lernt man besser nicht ausgerechnet hier.
- Führerschein: Rechtlich sauber fährt einen 125er nur, wer Klasse A1 (oder A2/A) besitzt. Die deutsche Schlüsselzahl 196 gilt ausschließlich in Deutschland, und die italienische Regel, dass ein B-Führerschein im Inland auch 125 ccm abdeckt, ist für ausländische Führerscheine eine Grauzone. Die Vermieter an der Küste akzeptieren den EU-B-Schein in der Praxis trotzdem (plus Ausweis, Mindestalter 18); bei einem Unfall kann die Versicherung aber genau hier einhaken. Über 125 ccm ist A2/A ohne Diskussion Pflicht.
- Helm: Pflicht für Fahrer und Beifahrer, auch auf 50-ccm-Rollern; die Vermieter geben Helme mit.
- Kosten: 125er ab etwa 50 – 70 € pro Tag in der Saison, Stationen in Amalfi, Maiori, Positano, Vietri und Sorrent (Stand: September 2026). Versicherung meist mit hoher Selbstbeteiligung.
- ZTL: gilt auch für Roller; in die Ortskerne von Amalfi, Atrani, Positano und Ravello darf man nicht hineinfahren.
Mietbedingungen: Stationen, Kaution, Versicherung, Tanken
Stationen: Die größte Auswahl gibt es am Flughafen Neapel (Avis, Enterprise, Europcar, Hertz, Sixt und lokale Anbieter in der Ankunftshalle). Weitere Stationen am Hauptbahnhof Neapel, in Salerno am Bahnhof und am Flughafen Salerno-Costa d'Amalfi (mehrere internationale und lokale Anbieter, Zubringer Airlink 8 €, Stand: September 2026). Für das Cilento mietet man am besten in Salerno und spart sich die Fahrt durch Neapel. Mehr dazu unter Anreise.
Preise: Kleinwagen in der Nebensaison ab etwa 25 – 40 € pro Tag, im Juli und August meist 60 – 90 € (Stand: September 2026). Preisportale zeigen oft Lockpreise ohne Vollkasko; entscheidend ist der Endpreis inklusive Versicherung. Früh buchen, im August auch drei Monate im Voraus.
Kaution: Fast alle Vermieter verlangen eine echte Kreditkarte auf den Namen des Hauptfahrers; Debit- und Prepaid-Karten werden von den großen Ketten nicht akzeptiert. Blockiert werden je nach Anbieter 300 – 1.000 €, bei Vollkasko ohne Selbstbeteiligung oft deutlich weniger; die Freigabe dauert nach Rückgabe eine bis zwei Wochen.
Versicherung: Kratzer, Spiegel- und Felgenschäden sind an dieser Küste Alltag. Standardtarife haben Selbstbeteiligungen von 1.000 – 2.000 €; eine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung (direkt beim Vermieter oder als Erstattungspolice eines Vermittlers) ist hier gut angelegtes Geld. Bei Erstattungspolicen zahlt man den Schaden erst selbst und holt ihn sich zurück; die Kaution bleibt entsprechend hoch. Das Fahrzeug bei Übernahme rundum fotografieren, inklusive Felgen, Dach und Unterboden-Kanten.
Fahrzeuggröße: Ein Kleinwagen (Fiat Panda, 500, Lancia Ypsilon) ist keine Sparmaßnahme, sondern Notwendigkeit. Breite SUVs müssen in den Kehren rangieren, sobald ein Bus entgegenkommt, und passen in viele Garagen nicht. Automatik ist Nebensache, Wendigkeit alles.
Maut und Tanken: Auf der A3 Neapel – Salerno zahlt man rund 2,30 €, die A2 Richtung Cilento ist frei. Tankstellen abseits der Autobahn schließen häufig zwischen 12:30 und 15:30 Uhr und sonntags; dann läuft nur der Automat, der Bargeld oder Karte nimmt. Selbst tanken (fai da te) ist bis zu 20 Cent pro Liter günstiger als servito. An der Küste selbst gibt es nur wenige Tankstellen (Vietri, Maiori, Amalfi-Nähe, Positano). Deshalb vor der Fahrt in Salerno oder Sorrent volltanken.
Typische Fehler
- Hotel als Navi-Ziel: endet in der ZTL und mit Bußgeld. Immer die Garage eingeben.
- Endziffer ignorieren: Mit falscher Endziffer ist im August um 11 Uhr am Ortseingang von Amalfi Schluss.
- Zu großes Auto: Rangieren in jeder Kehre, keine Garage, Spiegelschäden.
- Nur Haftpflicht: Der erste Kratzer kostet die volle Selbstbeteiligung.
- Fahrzeit nach Navi planen: Fährabfahrten, Restaurantreservierungen und Rückgabetermine platzen im Sommer regelmäßig.
- Am Straßenrand parken: Weiße Linien sind selten legal, gelbe nie, und Abschleppen ist an der Küste Routine.
- Mit Camper auf die SS163: ganzjährig verboten, wird kontrolliert.
- Auto an der Küste stehen lassen: 40 € pro Tag Parken plus ungenutzte Miete; besser tageweise ab Salerno mieten.
Häufige Fragen zum Mietwagen
- Brauche ich an der Amalfiküste einen Mietwagen?
Für die Küstenorte selbst nicht: Fähren und SITA-Busse verbinden alles Wichtige, Parken ist teuer und knapp, und die Kennzeichen-Regel legt das Auto an vielen Tagen still. Ein Auto lohnt für den Cilento, für Paestum und für die Bergdörfer Tramonti, Agerola und Scala.
- Was bedeutet targhe alterne auf der SS163?
Ein Fahrverbot nach Kennzeichen-Endziffer zwischen Vietri sul Mare und Positano, jeweils 10 – 18 Uhr: an geraden Tagen dürfen gerade Endziffern nicht fahren, an ungeraden Tagen ungerade. 2026 gilt es 30. März – 6. April, 25. April – 2. Mai, im Juni/Juli an Wochenenden und Feiertagen, im August und September täglich, im Oktober an Wochenenden und Feiertagen (Stand: September 2026). Mietwagen sind nicht ausgenommen; Übernachtungsgäste dürfen nur am An- und Abreisetag mit Buchungsbestätigung fahren.
- Was kostet Parken in Positano, Amalfi und Ravello?
Größenordnungen (Stand: September 2026): Positano 5 – 8 € pro Stunde und 25 – 60 € pro Tag in den Garagen, Amalfi 5 € pro Stunde tagsüber und 40 € pro Tag im Parkhaus Luna Rossa (August 45 €), Ravello rund 4 € pro Stunde und maximal etwa 24 € pro Tag im Parkhaus unter der Piazza Duomo. In Salerno kostet das Parkhaus Libertà 2 € pro Stunde.
- Wie hoch ist das Bußgeld für eine ZTL-Durchfahrt?
Der gesetzliche Rahmen liegt bei rund 83 bis 332 € pro Durchfahrt, ohne Punkte, mit 30 % Nachlass bei Zahlung innerhalb von fünf Tagen nach Zustellung (Stand: September 2026). Bei Mietwagen kommt eine Bearbeitungsgebühr des Vermieters von etwa 30 – 45 € dazu. Die Post kann bis zu einem Jahr nach der Fahrt kommen.
- Darf ich mit dem Wohnmobil über die Amalfitana fahren?
Nein. Für Wohnmobile, Wohnwagen und Gespanne gilt auf der SS163 zwischen Positano und Vietri sul Mare ein ganzjähriges Fahrverbot von 6:30 bis 24 Uhr in beiden Richtungen, unabhängig von der Größe (Stand: September 2026). Ausweichroute für die Weiterfahrt ist die Passstraße über Agerola; die Küste erkundet man dann per Fähre oder Bus.









