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Reisetipps

Mietwagen an der Amalfiküste — sinnvoll oder Stress?

Für die Küste selbst ist ein Auto eher Belastung. Für Cilento, Paestum und das Hinterland dagegen unverzichtbar.

6 Min. LesezeitAktualisiert 30. April 2026

Die SS163 Amalfitana ist landschaftlich eine der schönsten Straßen Europas — und logistisch ein Albtraum. Zwischen Mai und Oktober ist sie tagsüber praktisch dauerhaft voll, Reisebusse und LKW versperren die Kurven, Parkplätze in Positano und Amalfi kosten 5 – 8 € pro Stunde, und im Hochsommer ist die Straße zeitweise einbahngeregelt.

Wann ein Mietwagen lohnt

  • Cilento südlich von SalernoPaestum, Acciaroli und Castellabate sind ohne Auto nur schwer erreichbar.
  • Hinterland — Bergdörfer wie Tramonti, Agerola oder Furore, abseits der Küstenstraße.
  • Anreise außerhalb der Saison — von November bis März ist die SS163 deutlich leerer (siehe Beste Reisezeit).

Wann nicht

Wenn das Hotel direkt an der Küste liegt (Positano, Amalfi, Maiori) und Tagesausflüge per Fähre und SITA-Bus geplant sind, schadet ein Mietwagen mehr, als er nützt. Viele Hotels haben gar keinen eigenen Parkplatz, Garagen verlangen 30 – 50 € pro Nacht.

Praktische Hinweise

Mietwagen am Flughafen Neapel ab ca. 35 €/Tag in der Nebensaison, im August deutlich teurer. Ein kleines Auto (Fiat 500, Panda) ist Pflicht — größere Wagen kommen in den engen Kurven der SS163 kaum durch. Tankstellen schließen vielerorts zwischen 13 und 16 Uhr und akzeptieren am Automaten manchmal nur Bargeld; Diesel ist meist etwas günstiger als Benzin. Mehr zur Anreise: Anreise nach Salerno.