Die Spiaggia di Furore liegt am Grund einer schmalen Felsschlucht, über die die SS163 in einem hohen Steinbogen hinwegführt — dem Fiordo di Furore. Der Strand selbst ist ein rund 25 Meter kurzer Streifen aus dunklem Kies: als Fotomotiv weltberühmt, als Badestrand bescheiden. Mehr zur Schlucht selbst und ihrer Geschichte steht auf der Seite zum Fiordo.
Anreise und Zugang
Der einzige Weg hinunter ist eine in den Fels gehauene Treppe mit rund 200 Stufen, die direkt an der SS163 bei der Brücke beginnt. Die SITA-Busse zwischen Amalfi und Positano halten hier nur auf Verlangen — dem Fahrer rechtzeitig Bescheid geben. Mit dem Auto ist es schwierig: An der Brücke gibt es praktisch keine Parkplätze, nur wenige Haltebuchten, die im Sommer früh belegt sind.
Beste Zeit: das kurze Lichtfenster
Wegen der hohen Schluchtwände erreicht die Sonne den Strand nur um die Mittagszeit — grob zwischen 11 und 14 Uhr, im Hochsommer etwas länger. Davor und danach liegt die Bucht im Schatten, und das Wasser bleibt entsprechend kühl. Wer baden will, kommt mittags; wer fotografieren will, hat den ganzen Tag Motive.
Realistisch betrachtet
Infrastruktur gibt es so gut wie keine: keine Liegen, kein Kiosk — Wasser und Proviant gehören in den Rucksack. Im Hochsommer ist der schmale Kiesstreifen schnell voll, und der Aufstieg über die 200 Stufen in der Hitze ist kein Vergnügen. Für ein entspanntes Bad sind Maiori, Erchie oder Atrani die besseren Adressen.





