
Orte an der Amalfiküste und in Salerno
Von der Hafenstadt Salerno über die Dörfer der Costiera Amalfitana und ihre Bergorte bis nach Paestum und ins Cilento — 17 Orte der Region, nüchtern eingeordnet.
Die Region lässt sich in vier Räume teilen: die Hafenstadt Salerno, die Dörfer der Amalfiküste zwischen Vietri sul Mare und Positano — mit Ravello hoch über der Küste —, die Bergorte im Hinterland wie Scala, Tramonti und Agerola und das südlich anschließende Cilento, wo Paestum und Acciaroli liegen. Jeder dieser Räume hat seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Reisegrund.

Salerno
Lebendige Hafenstadt am Golf von Salerno — historischer Kern, palmengesäumte Promenade und logischer Ausgangspunkt für die Amalfiküste, Paestum und den Cilento.

Vietri sul Mare
Östlicher Endpunkt der Amalfiküste — bekannt für seine farbig glasierte Keramik und die Kuppel der Pfarrkirche San Giovanni Battista.

Cetara
Kleiner Fischerort zwischen Vietri sul Mare und Maiori — Heimat einer aktiven Thunfischflotte und der Colatura di Alici, seit 2020 DOP-geschützt.

Maiori
Längster Strand der Amalfiküste, breite Promenade, vergleichsweise flaches Stadtbild — der pragmatischste Badeort der Region.

Tramonti
Grünes Hinterland statt Küstentrubel: Tramonti verteilt sich auf 13 Ortsteile im Tal hinter Maiori — mit wurzelechten Tintore-Reben aus der Zeit vor der Reblaus, eigener Pizza-Tradition und günstigen Agriturismi.

Minori
Kleiner, ruhiger Nachbar von Maiori — mit römischer Villa, Sandstrand und der Pasticceria von Sal De Riso, einem der bekanntesten Konditoren Italiens.

Ravello
Ruhiger Ort hoch über der Küste — bekannt für zwei berühmte Villen, klassische Konzerte und einen Blick, der Wagner und Gore Vidal hierher zog.

Scala
Der älteste Ort der Amalfiküste liegt am grünen Hang gegenüber von Ravello: Scala ist ruhig, spürbar günstiger als die berühmte Nachbarin — und Ausgangspunkt für einige der schönsten Wanderungen der Küste.

Atrani
Die flächenmäßig kleinste Gemeinde Italiens grenzt direkt an Amalfi — zehn Minuten zu Fuß, aber ein eigener, deutlich ruhigerer Ort mit einer Piazza direkt hinter dem Strand.

Amalfi
Namensgeberin der Küste — einst mächtige Seerepublik, heute kleiner Hauptort der Costiera mit Dom, engen Gassen und einem belebten Hafen.

Conca dei Marini
Eine der kleinsten Gemeinden Italiens: Conca dei Marini liegt zwischen Amalfi und Praiano, verteilt sich in weißen Häusern über den Steilhang — und hat mit der Grotta dello Smeraldo, dem Kloster Santa Rosa und der Bucht Marina di Conca erstaunlich viel zu bieten.

Furore
„Il paese che non c’è“ — das Dorf, das es nicht gibt: Furore hat keinen Ortskern, sondern verstreut seine Häuser über die Hänge hoch über dem berühmten Fjord. Dazu Murales, steile Weinberge und einer der bekanntesten Weine Kampaniens.

Agerola
Hochebene über der Amalfiküste: Agerola liegt auf rund 600 Metern in den Monti Lattari — Startpunkt des Sentiero degli Dei, Käsedorf mit jahrhundertealter Tradition und deutlich günstigere Basis als die Küstenorte.

Praiano
Ruhige Alternative zu Positano: Praiano liegt zwischen Positano und Amalfi, blickt nach Westen — und sieht als einer der wenigen Orte der Küste die Sonne im Meer versinken.

Positano
Pastellfarbene Häuser, die einen Steilhang hinunterfließen — das Postkartenmotiv der Amalfiküste. Teuer und voll, aber tatsächlich so schön wie auf den Bildern.

Paestum
Drei der besterhaltenen griechischen Tempel des gesamten Mittelmeerraums — unter freiem Himmel, mit langem Sandstrand wenige Kilometer entfernt.

Acciaroli
Fischerdorf im Cilento-Nationalpark, bekannt durch die Studie über seine vielen Hundertjährigen — mit Bandiera-Blu-Strand und deutlich weniger Trubel als an der Amalfiküste.