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Blick über die Hafenstadt Salerno mit Promenade und Tyrrhenischem Meer
KI-generierte Illustration
Orte & Regionen

Orte an der Amalfiküste und in Salerno

Von der Hafenstadt Salerno über die Dörfer der Costiera Amalfitana und ihre Bergorte bis tief in den Cilento — 21 Orte der Region, nüchtern eingeordnet.

Die Region lässt sich in vier Räume teilen: die Hafenstadt Salerno, die Dörfer der Amalfiküste zwischen Vietri sul Mare und Positano — mit Ravello hoch über der Küste —, die Bergorte im Hinterland wie Scala, Tramonti und Agerola und das südlich anschließende Cilento — von Paestum und Agropoli über Castellabate und Acciaroli bis Palinuro und Marina di Camerota. Jeder dieser Räume hat seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Reisegrund.

Alle Einträge: Orte an der Amalfiküste und in Salerno

Blick über die Altstadt von Salerno und den Hafen am Tyrrhenischen Meer
Salerno-Stadt

Salerno

Salerno ist die pragmatische Basis für die Amalfiküste: Fähren nach Amalfi und Positano ab Piazza della Concordia, Neapel per Bahn in 35 Minuten, Hotelpreise deutlich unter Küstenniveau. Dazu Dom, Castello und eine 1,5 km lange Palmenpromenade.

Bunte Majolika-Kuppel der Kirche San Giovanni Battista in Vietri sul Mare
Amalfiküste

Vietri sul Mare

Östlicher Eingang der Amalfiküste, fünf Bahnminuten von Salerno: Vietri sul Mare lebt seit Jahrhunderten von seiner Majolika, die bis hinauf zur gekachelten Kuppel von San Giovanni Battista reicht.

Fischerort Cetara mit rundem Wachturm und Booten am Wasser
Amalfiküste

Cetara

Fischerdorf zwischen Vietri sul Mare und Maiori mit einer der größten Thunfischflotten Italiens und der Colatura di Alici, seit 2020 DOP-geschützt. Wenig Tourismus, viel Sardelle und ein Wachturm mit Museum über dem Hafen.

Geschwungener dunkler Strand von Maiori mit Palmenreihe, dahinter Häuser und Kuppelkirche am Hang
Amalfiküste

Maiori

Maiori hat den längsten Strand der Amalfiküste (ca. 930 m), eine ebene Promenade und deutlich niedrigere Hotelpreise als Amalfi oder Positano. Für Badeurlaub mit Tagesausflügen ist das eine pragmatische Basis.

Weinreben an Holzpergolen über dem grünen Tal von Tramonti mit verstreuten Weilern an den Hängen
Inneres

Tramonti

Tramonti liegt nicht am Meer, sondern in einem grünen Hochtal hinter Maiori: 13 Ortsteile auf 300 bis 650 Metern, wurzelechte Tintore-Reben aus der Zeit vor der Reblaus, eine eigene Pizza-Geschichte und Agriturismi zu einem Bruchteil der Küstenpreise.

Bunte Häuser von Minori auf einem Felsen über dem Kiesstrand, davor ein orangefarbenes Boot
Amalfiküste

Minori

Minori ist der flache, ruhige Nachbar von Maiori: 250 m Sandstrand, die Basilika Santa Trofimena, die Pasticceria von Sal De Riso und der Sentiero dei Limoni. Die Villa Romana wurde im August 2025 für eine Restaurierung geschlossen.

Steinbalustrade mit zwei Büsten auf einer Aussichtsterrasse in Ravello, dahinter die Küste im Dunst
Amalfiküste

Ravello

Ravello liegt 365 Meter über der Amalfiküste, ohne Strand, dafür mit Villa Rufolo, Villa Cimbrone, dem Duomo und dem sommerlichen Ravello Festival. Ab Amalfi in 25 Minuten mit dem SITA-Bus.

Blick über die Ziegeldächer von Scala auf eine Kirche am grünen Hang, dahinter eine Bucht und Berge im Dunst
Amalfiküste

Scala

Scala liegt auf rund 360 Metern direkt gegenüber von Ravello und gilt als ältester Ort der Amalfiküste. Für Ruhe, Wanderwege ab Pontone und günstigere Zimmer ist man hier besser aufgehoben als bei der berühmten Nachbarin.

Verschachtelte Häuser von Atrani mit Viadukt und Kirchenkuppel über dem kleinen Strand
Amalfiküste

Atrani

Atrani ist mit 0,12 km² die flächenmäßig kleinste Gemeinde Italiens und liegt nur zehn Gehminuten östlich von Amalfi. Der Ort hat eine Piazza direkt hinter dem Strand, zwei bedeutende Kirchen, eine Treppe nach Ravello und deutlich weniger Trubel als der große Nachbar.

Amalfi im engen Taleinschnitt mit Kampanile über dem Hafen
Amalfiküste

Amalfi

Amalfi ist der Hauptort und Verkehrsknoten der Küste: Dom mit 62 Stufen, Fähren nach Salerno, Positano und Capri, SITA-Busse in alle Richtungen — und zwischen 11 und 16 Uhr voll bis an den Rand.

Helle Häuser von Conca dei Marini über einer kleinen Bucht mit Booten, daneben ein Felskap im Abendlicht
Amalfiküste

Conca dei Marini

Conca dei Marini liegt zwischen Amalfi und Praiano und ist mit rund 640 Einwohnern und gut einem Quadratkilometer Fläche eine der kleinsten Gemeinden Italiens. Auf dem Gemeindegebiet: die Grotta dello Smeraldo, das Kloster Santa Rosa als Geburtsort der Sfogliatella und die kleine Badebucht Marina di Conca.

Verstreute Häuser von Furore am Steilhang hoch über dem Meer, an den Fassaden zwei Wandgemälde
Amalfiküste

Furore

Furore hat keinen Ortskern: Rund 670 Einwohner verteilen sich als Streusiedlung über die Terrassenhänge zwischen 300 und 600 Metern, hoch über dem Fjord. Dazu Wandbilder an den Hauswänden und einige der steilsten Weinberge Italiens.

Weidende Kühe auf der grünen Hochebene von Agerola, dahinter die Gipfel der Monti Lattari
Inneres

Agerola

Hochebene über der Amalfiküste: Agerola liegt auf rund 600 bis 650 Metern in den Monti Lattari. In Bomerano beginnt der Sentiero degli Dei, die Käsereien machen Provolone del Monaco DOP, und als Quartier ist der Ort deutlich günstiger und kühler als die Küstenorte.

Häuser von Praiano am Steilhang über dem Tyrrhenischen Meer im Abendlicht
Amalfiküste

Praiano

Praiano liegt auf halbem Weg zwischen Positano und Amalfi am Westhang der Küste — mit Sonnenuntergang über dem Meer, zwei Stränden und deutlich weniger Tagesgästen als die Nachbarorte. Rund 2.000 Einwohner, zwei Ortsteile, viele Treppen.

Pastellfarbene Häuser und Kirchenkuppel von Positano am Steilhang über einer kleinen dunklen Strandbucht
Amalfiküste

Positano

Pastellfarbene Häuser, die einen Steilhang hinunterfließen: das Postkartenmotiv der Amalfiküste. Teuer und voll, aber tatsächlich so schön wie auf den Bildern.

Antiker dorischer Tempel von Paestum hinter einer Wiese mit rotem Mohn
Cilento

Paestum

Paestum liegt rund 40 Kilometer südlich von Salerno in der Ebene des Cilento: griechische Tempel, ein kilometerlanger Sandstrand und die Heimat der Büffelmozzarella. Mit dem Regionalzug ist der Ort in gut 30 Minuten erreicht.

Altstadt von Agropoli auf dem Vorgebirge mit Kastell und Treppenaufgang, unten der Hafen im Abendlicht
Cilento

Agropoli

Agropoli ist die größte Küstenstadt des Cilento und dessen praktischste Basis: Regionalzüge ab Salerno in rund 40 Minuten, Paestum nur einen Bahnstopp entfernt, dazu der Borgo antico mit Kastell und die Baia di Trentova.

Bergdorf Castellabate mit Kastell hoch über der geschwungenen Bucht von Santa Maria
Cilento

Castellabate

Castellabate im Cilento ist zweigeteilt: oben das mittelalterliche Borgo aus „Benvenuti al Sud“ auf knapp 280 Metern, unten die Badeorte Santa Maria und San Marco mit fünf Bandiera-Blu-Stränden und dem Meeresschutzgebiet um Punta Licosa.

Kleiner Hafen mit Booten, weißen Häusern und rundem Wehrturm im Fischerort Acciaroli im Cilento
Cilento

Acciaroli

Fischerdorf im Cilento-Nationalpark, bekannt durch die Studie über seine vielen Hundertjährigen, mit Bandiera-Blu-Strand, italienischem Publikum und deutlich weniger Trubel als an der Amalfiküste.

Capo Palinuro mit Leuchtturm auf der Steilküste, davor ein Fischerboot im türkisblauen Meer
Cilento

Palinuro

Palinuro ist der bekannteste Badeort des Cilento: Meeresgrotten am Capo Palinuro, die Sandbucht Buondormire und über einen Kilometer Strand an den Saline. Publikum und Preise unterscheiden sich deutlich von der Amalfiküste, dafür dauert die Anreise ab Salerno rund zwei Stunden.

Fischerboote im Hafen von Marina di Camerota, dahinter Kirche und bewaldete Hügel des Cilento
Cilento

Marina di Camerota

Fischer- und Badeort im südlichsten Cilento, rund 140 km von Salerno: Stadtstrände mit Bandiera Blu, dahinter Cala Bianca und Baia degli Infreschi, die nur zu Fuß oder per Boot erreichbar sind. Dazu prähistorische Grotten und die größte Camping-Landschaft Kampaniens.