Atrani liegt unmittelbar östlich von Amalfi — getrennt nur durch einen Felsvorsprung, durch den ein kurzer Tunnel führt. Wer die belebte Domtreppe von Amalfi verlässt und fünf Minuten zu Fuß weitergeht, steht plötzlich auf einer kleinen Piazza direkt am Wasser, in der Nachbarn auf Klappstühlen Karten spielen. Der Ort ist mit 0,12 km² und gut 800 Einwohnern flächenmäßig der kleinste Italiens.
Piazza Umberto I
Der Hauptplatz liegt direkt hinter dem Strand, gerade groß genug für vier Restauranttische in einer Reihe. Über dem Platz wölbt sich ein Tunnel der Küstenstraße — die Akustik macht den Ort zu einem natürlichen Theater. Drei einfache Trattorien servieren ehrliche Pasta zu fairen Preisen, das Klima ist deutlich entspannter als in Amalfi.
Strand und Kirchen
Der Strand von Atrani ist kurz und dunkel, aber dank seiner Nähe zur Piazza ein angenehm familiäres Stück Küste — zwei Liegen-Anbieter, freier Abschnitt in der Mitte. Über dem Ort thront die Chiesa di San Salvatore de' Birecto, in der seit dem 10. Jahrhundert die Dogen der Republik Amalfi gekrönt wurden — eine der ältesten Kirchen der Region.








