Der Vesuv ist mit 1.281 Metern kein hoher Berg, aber einer der bekanntesten Vulkane der Welt. Sein letzter Ausbruch fand 1944 statt; seither gilt er als ruhend, wird aber dauerhaft überwacht. Der Krater hat einen Durchmesser von rund 450 Metern und einen Tiefenausblick von über 200 Metern. Der gesamte Vulkan und seine Umgebung sind seit 1995 als Parco Nazionale del Vesuvio geschützt.
Aufstieg zum Krater
Vom oberen Parkplatz auf rund 1.000 Metern führt ein gut präparierter Schotterweg in etwa 25 bis 30 Minuten serpentinenförmig zum Kraterrand. Der Weg ist nicht steil, aber durchgehend ohne Schatten. Festes Schuhwerk ist Pflicht — der Schotter ist rutschig, mit Sandalen oder Sneakern wird der Aufstieg unangenehm. Eintritt für den Krater (online buchbar) liegt bei rund 12 €.
Anreise
Mit dem eigenen Auto oder per Shuttle vom Bahnhof Pompei Scavi beziehungsweise Ercolano Scavi der Circumvesuviana (Anbieter: EAV/Vesuvio Express, Fahrt rund 20 Minuten zum oberen Parkplatz). Von der Amalfiküste am einfachsten über Sorrent oder Salerno mit dem Zug nach Pompei und von dort per Shuttle. Insgesamt sollte man einen halben Tag einplanen — gut kombinierbar mit Pompeji oder Herculaneum.


