Drei Tage reichen an der Amalfiküste für Amalfi, Ravello und Positano. Eine Woche erlaubt, was in drei Tagen fehlt: den Sentiero degli Dei ohne Hetze, einen Tag auf Capri, die stilleren Orte im Osten und Reserve für Wind und Regen. Dieser Plan baut auf der Route 3 Tage Amalfiküste auf und erweitert sie zu einer Woche mit zwei Unterkünften, einem einzigen Umzug und ohne Auto. Gerechnet ist mit Fähre, SITA-Bus und Fußwegen; alle Fahrzeiten sind Planwerte ohne Stau. Danach folgen Varianten für fünf und zehn Tage, Hinweise zum Saisonende und die häufigsten Planungsfehler.
Das Grundgerüst: zwei Unterkünfte, ein Umzug
Die Amalfiküste hängt an einer einzigen Straße, und ihre Ziele verteilen sich auf zwei Hälften. Von der Mitte um Amalfi aus erreicht man Ravello, den Startpunkt des Götterwegs in Agerola, die Orte im Osten und Salerno mit dem Bahnhof. Vom Westen um Positano aus liegen Capri, Praiano, der Fiordo di Furore und Sorrent näher. Wer beides von einem einzigen Quartier aus abfahren will, sitzt an jedem zweiten Tag deutlich länger im Bus: Von Salerno nach Positano braucht der SITA-Bus mit Umstieg in Amalfi über zwei Stunden.
Zwei Unterkünfte mit einem Umzug in der Wochenmitte sind deshalb der beste Kompromiss. Mehr Wechsel lohnen sich nicht: Jeder Umzug kostet an dieser Küste mit Treppen, Gepäck und Fahrplänen einen halben Tag. Die Reihenfolge Ost vor West hat einen praktischen Grund: Die Anreise läuft meist über Salerno, die Abreise kann von Positano per Fähre nach Salerno oder über Sorrent Richtung Neapel gehen. Welche Orte zu welchem Reisetyp passen, ordnet der Beitrag Wo übernachten an der Amalfiküste ausführlich.
Basis 1: Amalfi, Atrani oder Maiori (Nächte 1 bis 4)
Amalfi ist der Verkehrsknoten der Küste: Fähren in beide Richtungen, Busse nach Ravello, Agerola, Positano und Salerno, alles vom Hafen aus. Die Mittelklasse kostet im Sommer 150 bis 250 € pro Doppelzimmer, dazu kommt vom 1. April bis 2. November eine Kurtaxe von 3 bis 5 € pro Person und Nacht. Atrani liegt zehn Gehminuten entfernt, ist dörflicher und hat einige günstigere Zimmer. Maiori und Minori bieten flache Promenaden und in Maiori den längsten Strand der Küste, gut für Familien; dort kommt an den Ausflugstagen aber jeweils eine Fähr- oder Busfahrt nach Amalfi hinzu. Als Sparvariante bleibt Salerno mit Zimmern um 80 bis 150 € und Bahnhof, dafür beginnt jeder Küstentag mit 35 Minuten Fähre oder 75 Minuten Bus (Stand: Oktober 2026).
Basis 2: Positano oder Praiano (Nächte 5 bis 7)
Positano ist der teuerste Ort der Küste, Hotels im Sommer liegen selten unter 350 €, und überall warten Treppen. Der Gegenwert ist der Abend ohne Tagesgäste. Die Kurtaxe beträgt 2,50 bis 5 € je nach Kategorie und gilt bis 31. Oktober. Praiano ist rund ein Drittel günstiger und hat denselben Sonnenuntergang, hängt aber stärker am SITA-Bus. Steht Pompeji oder Neapel auf dem Programm, kommt als dritte Option Sorrent infrage: Bahnanschluss und dichte Capri-Fähren, aber auf der anderen Seite der Halbinsel und 50 bis 60 Busminuten von Positano entfernt (Stand: Oktober 2026).
Der Tagesplan für sieben Tage
Die Tabelle zeigt die Woche mit sieben Nächten; abgereist wird am Morgen des achten Tages. Fahrzeiten und Preise nach den Fahrplänen und Tarifen der Betreiber.
| Tag | Ort | Programm | Verkehrsmittel | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Salerno, Amalfi | Anreise, erste Unterkunft beziehen, abends Amalfi und Atrani zu Fuß | Bahn bis Salerno; Fähre nach Amalfi 35 Min., 12 €, oder SITA 5120 in 75 Min., 3,00 € plus 1,50 € je Koffer | Bei Landung in Neapel nach 17 Uhr erste Nacht in Salerno |
| 2 | Amalfi, Ravello | Dom am Morgen, dann Ravello mit Villa Rufolo und Villa Cimbrone, zu Fuß hinunter nach Atrani | SITA 5110, 25 Min., 1,60 €; Treppenweg 45 bis 60 Min. bergab | Villen vor 10 Uhr am ruhigsten; Dom 4 €, Rufolo 8 €, Cimbrone 10 € |
| 3 | Agerola, Positano | Sentiero degli Dei von Bomerano nach Nocelle, Abstieg nach Positano, Bad, Rückfahrt | SITA 5080 bis Bomerano 40 Min.; Fähre Positano–Amalfi 20 bis 25 Min., 10 €, sonst SITA 5070 in 40 bis 50 Min. | Mit einem der ersten Busse starten; bei Regen mit Tag 4 tauschen |
| 4 | Amalfi, Ostküste | Vormittags Valle dei Mulini, nachmittags Minori und Maiori oder Cetara und Vietri sul Mare | zu Fuß ab Amalfi, rund 1 Std. bergauf; Fähre nach Minori 10 Min., Maiori 15 Min., je 5 €, nach Cetara oder Vietri 40 bis 45 Min., 9 € | Ruhiger Tag nach der Wanderung; der Bus 5120 hält in jedem Ort |
| 5 | Amalfi, Positano | Umzug, nachmittags Santa Maria Assunta, Spiaggia Grande und Küstenweg zur Fornillo | Fähre 20 bis 25 Min., 10 € plus 2 bis 3 € je weiterem Gepäckstück, oder SITA 5070 mit Gepäckticket 1,50 € | Gepäckträger am Anleger 15 bis 20 € je Stück |
| 6 | Capri | Anacapri mit Monte Solaro, Capri-Stadt mit Giardini di Augusto, Blaue Grotte nur bei ruhiger See | Fähre Positano–Capri 30 bis 40 Min., rund 24 €, plus Landebeitrag 5 € | Erste Fähre nehmen, Rückfahrt bei Ankunft sichern |
| 7 | Praiano, Furore, Conca dei Marini | Fiordo di Furore, Grotta dello Smeraldo, Bad in Praiano, letzter Abend in Positano | SITA 5070, Positano–Fiordo rund 25 Min.; Tageskarte CostieraSita 12 € inklusive Positano-Ortsbusse | Reservetag: Fiel Capri wegen Seegang aus, hier nachholen |
Abreise am achten Morgen: per Fähre von Positano nach Salerno in rund 70 Minuten für 17 € und weiter mit der Bahn, oder mit dem SITA-Bus nach Sorrent und der Circumvesuviana nach Neapel (Stand: Oktober 2026).
Tag 1 bis 4: Amalfi als Ausgangspunkt
Der Ankunftstag bleibt bewusst leer. Vom Flughafen Neapel ist man mit Bus, Zug und Fähre in etwa zweieinhalb bis drei Stunden in Amalfi; die Einzelheiten stehen im Beitrag zur Anreise. Tag 2 entspricht dem ersten Tag der Drei-Tage-Route, nur ohne Rückfahrt nach Salerno: früh in den Dom, gegen Mittag hinauf nach Ravello, beide Villen mit Zeit, am Nachmittag über den alten Treppenweg nach Atrani und durch den Tunnel zurück nach Amalfi.
Den Sentiero degli Dei legt der Plan bewusst in die Amalfi-Tage. Der Bus nach Bomerano startet am Hafen, der Weg führt in die klassische Richtung, und zurück geht es per Schiff. Bis Nocelle braucht man drei bis vier Stunden, mit den rund 1.700 Stufen nach Positano viereinhalb bis sechs. Unterwegs gibt es weder Wasser noch Schatten, deshalb gehören mindestens anderthalb Liter pro Person in den Rucksack. Fällt die Rückfähre aus, fährt der SITA-Bus ab Positano (Sponda) nach Amalfi, im Herbstfahrplan zuletzt um 20:35 Uhr (Stand: Oktober 2026).
Tag 4 ist der ruhige Tag. Das Valle dei Mulini beginnt hinter dem Dom und führt schattig an Ruinen alter Papiermühlen entlang, rund eine Stunde bergauf und 50 Minuten zurück. Am Nachmittag geht es mit dem Schiff nach Osten: Minori und Maiori für Promenade und Strand, Cetara für Fisch und Hafen, Vietri sul Mare für Keramik. Im Oktober haben viele Strandbäder bereits abgebaut, die Strände selbst bleiben frei zugänglich.
Tag 5 bis 7: Positano, Capri und der Westen
Für den Umzug ist die Fähre meist die bequemere Wahl. Sie legt in Positano an der Spiaggia Grande an, von dort führen nur Treppen nach oben. Liegt die Unterkunft an der Hauptstraße, ist der SITA-Bus bis zur Haltestelle Sponda einfacher; zwischen den Ortsteilen fahren die Ortsbusse von Mobility Amalfi Coast (1,30 € im Vorverkauf). Bei der Buchung nach der Zahl der Stufen fragen.
Nach Capri ist es von Positano aus deutlich kürzer als von Salerno. Mit der ersten Fähre bleiben in der Hauptsaison rund acht Stunden auf der Insel, genug für Anacapri, den Monte Solaro und Capri-Stadt. Die Blaue Grotte ist eine Zugabe: Bei Nordwind oder Wellengang bleibt sie geschlossen, ab dem 16. Oktober öffnet sie nur noch von 9 bis 14 Uhr. Tag 7 führt mit dem Bus Richtung Amalfi zu den Haltestellen am Fiordo di Furore und an der Grotta dello Smeraldo, mit Badepause in Praiano (Stand: Oktober 2026).
Plan B: Regen, Seegang und volle Tage
Wenn die Fähren ausfallen
Bei Wind und Wellengang streichen die Reedereien Fahrten kurzfristig, manchmal erst am Morgen. Positano und Praiano sind am anfälligsten, weil die Boote dort an offenen Stegen anlegen; Salerno und Amalfi haben geschützte Häfen. Für die Küstentage ist das kein Problem, der SITA-Bus übernimmt jede Strecke, nur langsamer und voller. Capri dagegen lässt sich nicht ersetzen: Dann rückt der Inseltag auf Tag 7, und fällt auch dieser aus, wird er gestrichen. Die Abläufe bei Ausfällen erklärt der Beitrag zu den Fähren an der Amalfiküste.
Wenn es regnet
Nach Regen wird der Kalkstein auf dem Götterweg glatt, und an den Steilhängen lösen sich Steine. Nach Starkregen wartet man mit Bergwanderungen deshalb ein bis zwei Tage. Für Regentage in Amalfi bleiben der Dom mit Kreuzgang und Krypta und das Museo della Carta. Mehr Programm unter Dach bietet Salerno mit Dom und Krypta, Pinacoteca und Archäologischem Provinzmuseum. Das Valle dei Mulini ist nass rutschig und taugt eher für den Tag nach dem Regen.
In der Hochsaison
Im Juli und August verschiebt sich der Tagesrhythmus nach vorn. Die SITA-Busse sind zwischen 9 und 11 Uhr sowie am späten Nachmittag überfüllt, an Zwischenhalten wie Praiano fahren volle Wagen durch. Wer früh fährt und an Endhaltestellen wie Amalfi einsteigt, umgeht das meiste. Für den Götterweg gilt im Hochsommer ein Start gegen 7 Uhr, Ravello besucht man vor 10 Uhr, die Mittagsstunden in Positano verbringt man am Strand statt in den Gassen. Muss in dieser Zeit etwas gestrichen werden, dann zuerst der Nachmittag an der Ostküste, danach Capri an einem Wochenende.
Variante 5 Tage: der Kern mit einer Unterkunft
Mit fünf Tagen entfällt der Umzug. Die ganze Zeit wohnt man in Amalfi oder Atrani, Positano kommt am Ende des Wandertags ohnehin auf die Route. Der Ablauf:
- Tag 1: Anreise über Salerno, Abend in Amalfi.
- Tag 2: Dom und Ravello wie im Wochenplan.
- Tag 3: Sentiero degli Dei bis Positano, Nachmittag dort, Rückfahrt per Fähre.
- Tag 4: Capri ab Amalfi, rund 50 Minuten über Positano, 23 bis 30 € je Richtung; bei Seegang stattdessen Valle dei Mulini und Ostküste.
- Tag 5: Abreise per Fähre nach Salerno, auf Wunsch mit Halt in Cetara oder Vietri sul Mare.
Gestrichen sind Praiano, Furore und ein eigener Tag im Osten. Reicht das Interesse für Capri nicht, ergibt sich ein ruhigerer Plan mit Ostküste an Tag 4 und einem freien Strandtag. In jedem Fall gilt: Pro Tag höchstens zwei Orte, sonst sieht man mehr Busfenster als Küste (Stand: Oktober 2026).
Variante 10 Tage: Paestum, Inseln, Pompeji und Neapel
Mit zehn Tagen kommt eine dritte Unterkunft hinzu, mehr Wechsel braucht es nicht. Bewährt hat sich die Reihenfolge Salerno, Amalfi, Positano: drei Nächte in Salerno für die Ziele an der Bahn, danach vier in Amalfi und drei in Positano wie im Wochenplan. Die zusätzlichen Tage lassen sich aus drei Bausteinen zusammensetzen.
Baustein Paestum und Cilento
Von Salerno fährt der Regionalzug in 30 bis 40 Minuten nach Paestum, ab 3,40 €, vom Bahnhof sind es zehn Gehminuten zu den Tempeln. Das Ticket kostet 15 €, von Dezember bis Februar 10 €, gilt drei Tage und schließt Museum und die Ausgrabung von Velia ein. Agropoli liegt eine Station weiter. Weiter südlich wird es ohne Auto schwierig: Sommerbusse und Fähren in den Cilento haben 2026 schon im September den Betrieb eingestellt, ab Acciaroli ist außerhalb des Sommers ein Mietwagen praktisch Voraussetzung (Stand: Oktober 2026).
Baustein Pompeji und Neapel
Auch Pompeji ist von Salerno aus am einfachsten: Regionalzug in 25 bis 45 Minuten zum Bahnhof Pompei, das Basisticket Pompeii Express kostet 20 €. Ab dem 15. Oktober schließt die Ausgrabung um 17 Uhr, letzter Einlass ist um 15:30 Uhr. Nach Neapel braucht der Regionalzug 35 bis 45 Minuten; der Grund für den Tag ist das Archäologische Nationalmuseum, das dienstags geschlossen hat. Pompeji und Neapel gehören auf zwei getrennte Tage. Endet die Reise am Flughafen Neapel, ist Sorrent eine sinnvolle letzte Station: Die Circumvesuviana fährt ab dem 17. Oktober im 30-Minuten-Takt in rund 75 Minuten nach Neapel, mit Halt in Pompei Scavi. Der Komfortzug Campania Express ist seit dem 1. Oktober ausgesetzt (Stand: Oktober 2026).
Baustein Inseln: Capri mit Übernachtung oder Ischia
Mit mehr Zeit lohnt eine Nacht auf Capri, dann passen Villa Jovis, die Via Krupp und die Grotte am frühen Morgen in den Plan. Ischia und Procida erreicht man von der Amalfiküste nur in der Saison direkt; die Verbindung Salerno–Ischia lief 2026 bis Ende September. Außerhalb dieser Monate fährt man über Neapel und den Molo Beverello. Was beide Inseln unterscheidet, steht im Beitrag zu Ischia und Procida.
Reisezeit: Saisonende und Winterfahrplan
Am besten funktioniert die Woche im Mai, im Juni und von September bis Mitte Oktober: volle Fahrpläne, Badewetter und weniger Andrang als im August. Für den Götterweg sind April bis Mitte Juni und Mitte September bis Oktober ideal. Der Oktober ist durch die deutschen Herbstferien voller, als das Wetter vermuten lässt. Einzelheiten zu Klima und Monaten stehen im Beitrag zur besten Reisezeit.
Mit dem Saisonende ändert sich der Plan grundlegend. Die meisten Fährlinien enden Ende Oktober oder Anfang November, NLG fährt 2026 bis zum 3. November. Travelmar führt Salerno–Amalfi ganzjährig, im Winter aber mit wenigen, wetterabhängigen Kursen. Der SITA-Herbstfahrplan gilt bis zum 1. November, der Winterfahrplan danach ist noch nicht veröffentlicht. Positano schließt von November bis März weitgehend; dann entfällt die zweite Unterkunft, und die Woche läuft komplett ab Amalfi oder Salerno. Capri ist im Winter verlässlich nur über Sorrent oder Neapel zu erreichen (Stand: Oktober 2026).
Für den November 2026 kommen zwei Besonderheiten hinzu. Der Flughafen Neapel-Capodichino ist vom 1. bis 30. November wegen der Pistensanierung geschlossen, Flüge werden unter anderem nach Salerno verlegt. In Salerno beginnen die Luci d'Artista; der offizielle Termin für 2026/27 steht noch aus, erwartet wird ein Start Anfang November. Ab dem 3. November ist der Domrundgang in Amalfi nur von 10 bis 14:30 Uhr offen. Was im Winter sonst offen hat, beschreibt der Beitrag Amalfiküste im Herbst und Winter (Stand: Oktober 2026).
Typische Fehler bei einer Woche Amalfiküste
- Zu viele Ortswechsel. Drei oder vier Unterkünfte in sieben Tagen kosten anderthalb bis zwei Tage für Koffer, Treppen und Check-ins. Zwei Quartiere reichen.
- Capri in der Hochsaison am Wochenende. Im August und an Sommerwochenenden sind Fähren, Funicolare und Piazzetta voll, die Wartezeit an der Grotte liegt bei 60 bis 90 Minuten. Besser ein Wochentag und die erste Fähre.
- Den Götterweg von Positano aus starten. Nach Bomerano geht es von dort nur über Amalfi mit zwei Bussen. Von Amalfi aus ist es ein Bus und die klassische Richtung.
- Den Ankunftstag verplanen. Flugverspätung, volle Busse oder eine ausgefallene Fähre reichen, und das Programm des ersten Abends ist hinfällig.
- Pompeji oder Neapel aus Positano einschieben. Über Sorrent sind es anderthalb bis zwei Stunden je Richtung. Solche Ziele gehören an den Anfang oder das Ende der Reise.
- Den Mietwagen mitnehmen. Im Oktober gilt an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr die Kennzeichen-Regel auf der SS163, ab November ruht sie. Das Parkhaus in Amalfi kostet bis Anfang November 40 € am Tag. Für Wohnmobile, Wohnwagen und Gespanne gilt zwischen Positano und Vietri sul Mare ganzjährig ein Fahrverbot von 6:30 bis 24 Uhr.
Häufige Fragen zu 7 Tagen Amalfiküste
- Ist eine Woche an der Amalfiküste ohne Auto gut machbar?
Ja, und sie ist ohne Auto entspannter. Fähren verbinden Salerno, Amalfi, Positano und Capri bis Ende Oktober oder Anfang November, die SITA-Busse fahren ganzjährig und reichen bis Ravello, Agerola und Sorrent. Mit zwei Unterkünften, einer in Amalfi und einer in Positano, liegt jedes Ziel des Wochenplans höchstens eine Fahrt entfernt (Stand: Oktober 2026).
- Welche zwei Unterkünfte passen für 7 Tage Amalfiküste?
Vier Nächte in Amalfi, Atrani oder Maiori für Ravello, den Götterweg und die Ostküste, danach drei Nächte in Positano oder Praiano für Capri und den Westen. Günstiger, aber mit längeren Wegen, ist Salerno statt Amalfi. Von November bis März ist Positano weitgehend geschlossen, dann bleibt man die ganze Woche in Amalfi oder Salerno.
- Was kosten Fähren und Busse für 7 Tage Amalfiküste?
Nach diesem Plan rund 140 bis 150 € pro Person, davon gut 50 € für den Capri-Tag mit Landebeitrag; ohne Capri sind es etwa 90 €. Wer Fähren durch Busse ersetzt, zahlt deutlich weniger: Salerno–Amalfi kostet 3,00 € statt 12 €, die Tageskarte CostieraSita 10 €. Eintritte und Unterkunft kommen hinzu (Stand: Oktober 2026).
- Wie plant man 7 Tage Amalfiküste im November?
Mit einer einzigen Basis in Amalfi oder Salerno und dem SITA-Bus als Hauptverkehrsmittel. Die meisten Fähren fahren dann nicht mehr, Positano hat weitgehend geschlossen, und der Winterfahrplan der SITA war bei Redaktionsschluss noch nicht veröffentlicht. Im November 2026 ist zudem der Flughafen Neapel geschlossen, Flüge gehen unter anderem nach Salerno (Stand: Oktober 2026).
- Wie lässt sich die 7-Tage-Route an der Amalfiküste auf 10 Tage erweitern?
Mit drei Nächten in Salerno vor dem Wochenplan: Von dort fahren Regionalzüge in 30 bis 40 Minuten nach Paestum, in 25 bis 45 Minuten nach Pompeji und in 35 bis 45 Minuten nach Neapel. Alternativ verlängert eine Nacht auf Capri oder ein Abschluss in Sorrent die Reise, von wo die Circumvesuviana nach Pompeji und Neapel fährt.


