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Reisetipps

Bootstouren an der Amalfiküste: Sammeltour, Boot mieten, Kajak

Vom Wasser aus zeigt sich die Küste so, wie sie gebaut wurde: von unten. Sammeltouren ab etwa 50 € pro Person, Gozzo mit Skipper ab rund 400 € pro Tag, führerscheinfreie Mietboote ab etwa 200 € (Stand: September 2026): welche Form zu wem passt, welche Ziele sich lohnen und welche Regeln gelten.

9 Min. LesezeitAktualisiert 27. September 2026

Die Amalfiküste wurde vom Meer her gedacht. Die Orte liegen in Schluchten, die zum Wasser hin auslaufen, und bis ins 19. Jahrhundert war das Boot für die meisten Dörfer der Normalweg nach draußen. Von der Küstenstraße aus sieht man die Küste von hinten: als Abfolge von Kurven, Parkverboten und Dächern. Vom Wasser aus dreht sich das Bild um. Die Terrassen laufen nach oben aus dem Bild, die Wachtürme stehen frei, und man sieht die Buchten und Grotten, zu denen von der Straße kein Weg führt.

Fünf Formen führen aufs Wasser, und die Wahl hängt weniger am Budget als an drei Fragen: wie viele Personen, wie viel Selbstbestimmung, wie viel Verantwortung. Die Sammeltour ist pro Kopf am billigsten und kostet jede Flexibilität; das Privatboot mit Skipper lohnt ab etwa vier Personen; das Mietboot ohne Führerschein ist die freieste und anspruchsvollste Form, denn der Mieter ist rechtlich Schiffsführer; Kajak und SUP sind eine eigene Sache; und die Linienfähre ist die günstigste Bootsfahrt der Küste überhaupt. Für Familien mit kleinen Kindern gilt die umgekehrte Reihenfolge: Privatboot oder Fähre schlagen die Sammeltour, weil man jederzeit abbrechen kann. Mehr dazu unter Amalfiküste mit Kindern.

Sammel-Bootstouren: Ablauf und Preise

Sammeltouren starten in Salerno, Amalfi, Positano, Praiano, Maiori und Sorrent. Die Boote sind meist hölzerne Gozzi oder kleine Motorboote mit acht bis fünfzehn Plätzen; größere Ausflugsschiffe fahren vor allem ab Sorrent und Salerno. Übliche Zuschnitte (Stand: September 2026):

  • Kurzrundfahrt, 1 bis 2 Stunden: etwa 18 bis 50 € pro Person, ein Fotostopp, meist ohne Badestopp
  • Halbtagestour, 3 bis 4 Stunden: etwa 60 bis 90 €, ein bis zwei Badestopps
  • Ganztagestour Amalfiküste, 6 bis 8 Stunden: etwa 90 bis 160 €, drei bis vier Badestopps
  • Ganztagestour Capri, 7 bis 8 Stunden: etwa 80 bis 150 €, davon drei bis vier Stunden Inselzeit
  • Sonnenuntergangstour, 2 bis 3 Stunden: etwa 55 bis 90 €, Abfahrt gegen 17 bis 18:30 Uhr

Enthalten sind in der Regel Sprit, Skipper, Schwimmwesten, Wasser und oft ein Schnorchelset, nicht aber die Eintritte. Die Blaue Grotte auf Capri und die Grotta dello Smeraldo werden separat und meist bar bezahlt, dazu kommen der Landebeitrag auf Capri und Parkgebühren am Hafen. Verglichen werden sollte also die Summe, nicht der Tourpreis. Im Juli und August lohnt eine Woche Vorlauf, sonst genügt der Vortag; Absagen bei Schlechtwetter sind kostenfrei und der Normalfall. Die meisten Anbieter fahren von April bis Oktober, von November bis März gibt es allenfalls Privatfahrten auf Anfrage und bei ruhiger See.

Die günstigste Bootsfahrt ist allerdings keine Tour, sondern die Linienfähre: Salerno–Amalfi kostet 12 € und dauert 35 Minuten, Amalfi–Positano rund 10 €. Für den halben Preis einer Kurzrundfahrt bekommt man denselben Küstenblick, nur ohne Badestopp und Erklärung. Alle Linien und Saisonzeiten stehen unter Fähren an der Amalfiküste.

Privatboot mit Skipper: der Gozzo

Der Gozzo ist das traditionelle Küstenboot des Golfs: breit, schwer, mit Sonnendeck über dem Bug. Er läuft nur 12 bis 18 Knoten, ist dafür seefest und fährt bei kurzer Welle noch, wenn schnellere Schlauchboote unangenehm werden. Für Capri und zurück an einem Tag ist ein schnellerer Rumpf besser.

Preise gelten pro Boot, nicht pro Person (Stand: September 2026): Ein halber Tag von drei bis vier Stunden liegt bei etwa 400 bis 700 €, ein ganzer Tag bei etwa 700 bis 1.300 €. In Positano sind die Ausgangspreise spürbar höher als in Maiori oder Salerno. Skipper und Grundausstattung sind enthalten, der Kraftstoff meist nicht; je nach Strecke kommen 80 bis 200 € nach Verbrauch dazu.

Der Skipper ist der eigentliche Wert dieser Variante: Er weiß, welche Bucht bei Westwind ruhig liegt und wann sich die Schlange vor der Blauen Grotte auflöst. Ein Trinkgeld ist üblich, aber nicht Pflicht; 10 bis 20 € pro Boot sind ein angemessener Rahmen. Landesübliche Größenordnungen erklärt der Beitrag Geld und Trinkgeld.

Boot selbst mieten: die Regel ohne Führerschein

In Italien darf ein Sportboot ohne Bootsführerschein gefahren werden, wenn drei Bedingungen zugleich erfüllt sind: Die Motorleistung liegt bei höchstens 30 kW, also rund 40,8 PS; die Fahrt bleibt innerhalb von sechs Seemeilen vor der Küste; und das Fahrzeug ist ein Natante, also unter zehn Metern und nicht registrierungspflichtig. Grundlage ist Artikel 39 des Codice della nautica da diporto. Fällt eine Bedingung weg, braucht es die patente nautica. Mindestalter sind 18 Jahre, und der Mieter ist während der Fahrt Schiffsführer mit allen Pflichten.

Verliehen wird in der Saison von etwa April bis Oktober an fast jedem Hafen: Amalfi, Positano, Maiori, Praiano, Minori, Cetara und Salerno, dazu Marina di Camerota und Palinuro im Cilento. Typisch sind Schlauchboote mit festem Rumpf und 40-PS-Außenborder für vier bis sechs Personen. Preise pro Tag (Stand: September 2026): in der Nebensaison etwa 200 bis 300 €, im Juli und August eher 350 bis 600 €; Halbtagessätze liegen bei rund zwei Dritteln. Kraftstoff ist praktisch nie enthalten und wird nach Rückgabe abgerechnet; für einen vollen Tag sind 50 bis 120 € realistisch. Als Kaution werden meist 300 bis 1.000 € auf der Kreditkarte geblockt.

Vor der Abfahrt gehören eine Einweisung, ein markierter Kartenausschnitt, Schwimmwesten für alle an Bord und eine Notfallnummer dazu. Fehlt etwas davon, besser nicht ablegen. Ebenfalls klären: erlaubter Fahrtbereich, Rückgabezeit und Selbstbeteiligung.

Kajak und SUP: die langsame Variante

Seekajak und Stand-up-Paddling sind eine andere Perspektive: Man kommt bis an die Felswand und unter Überhänge, wo kein Motorboot hinfährt. Zwei Abschnitte sind Klassiker. Erstens Amalfi – Atrani – Marmorata: knapp zwei Kilometer an Türmen und Felsküste entlang, mit einem Wasserfall, der nach Regen aus der Wand fällt; in Atrani lässt sich das Kajak am Strand abstellen. Zweitens Positano – Arienzo, rund anderthalb Kilometer ostwärts vom Hauptstrand.

Verliehen wird direkt an den Stränden, meist stundenweise und nur in der Badesaison; geführte Halbtagestouren mit Ausrüstung und Trockensack beginnen bei etwa 50 € pro Person und liegen meist zwischen 60 und 90 € (Stand: September 2026). Sinnvoll ist der Vormittag: Nach Mittag frischt der Wind auf, und der Motorbootverkehr wird dichter. Es gelten dieselben Grundsätze wie für jedes kleine Boot: nicht in die Fahrrinnen der Fähren, nicht quer vor Anlegern, in Ufernähe bleiben und die Rückfahrt gegen den Wind einkalkulieren. Ein Kajak ist von See aus schlecht zu sehen; helle Kleidung hilft.

Die lohnenden Ziele

Zwischen Amalfi und Positano

Die Grotta dello Smeraldo bei Conca dei Marini ist das einzige Ziel der Küste, das per Boot fast bequemer erreichbar ist als von der Straße. Die Boote legen an einem Betonsteg vor dem Eingang an, von dort steigt man in ein Ruderboot um, denn kein größeres Boot fährt selbst hinein. Der Eintritt von rund 10 € pro Person wird unten am Steg bezahlt, meist bar, und ist in Tourpreisen fast nie enthalten. Bei auflandigem Wind fällt der Stopp aus.

Zwei Kilometer weiter westlich liegt der Fiordo di Furore, der schmale Einschnitt der Gemeinde Furore unter dem Brückenbogen der Küstenstraße. In die Schlucht fährt kein Ausflugsboot hinein, der Kiesstrand misst kaum 25 Meter. Die Boote drosseln davor und halten für Fotos; hinein geht es nur mit dem Kajak oder über die Treppen von oben. Auf derselben Strecke liegen die Marina di Conca, die Felsstrände Duoglio und Santa Croce vor Amalfi und die aragonesischen Wachtürme, deren Logik sich erst von See aus zeigt: Sie stehen in Sichtweite zueinander.

Vor Positano liegen die drei Inseln Li Galli, in der Antike als Sitz der Sirenen gedeutet, im 20. Jahrhundert Rückzugsort der Tänzer Léonide Massine und Rudolf Nurejew. Sie sind in Privatbesitz, ein Landgang ist nicht möglich, und sie liegen in einer Zone B des Meeresschutzgebiets Punta Campanella: Ankern ist untersagt, die Durchfahrt beschränkt; im Juli 2023 setzte die Parkverwaltung unterhalb des Turms von Gallo Lungo Bojenketten. Umrunden in gebührendem Abstand ist erlaubt, und mehr braucht es nicht: Der Reiz ist die Silhouette.

Capri und die Blaue Grotte

Die Inselumrundung ist die klassische Bootstour des Golfs: die Faraglioni mit der Durchfahrt durch den mittleren Felsbogen, die Grüne und die Weiße Grotte, der Leuchtturm von Punta Carena. Ab Marina Grande kosten Rundfahrten mit Grottenstopp etwa 25 bis 35 € pro Person.

Für die Grotta Azzurra gilt eine eigene Regel: Hinein kommt man ausschließlich in den Ruderbooten der örtlichen Genossenschaft, kein privates oder gemietetes Boot passiert den knapp einen Meter hohen Eingang. Eintritt und Ruderboot kosten zusammen rund 18 bis 19 € pro Person. In der Hochsaison wartet man 60 bis 90 Minuten schaukelnd auf dem Wasser, und bei Nordwind bleibt die Grotte ganz geschlossen. Einordnung und Alternativen stehen im Beitrag Capri. Weiter westlich liegen Ischia und Procida, ab der Amalfiküste per Boot nur als langer Tag oder mit Übernachtung sinnvoll.

Cilento: Palinuro und die Baia degli Infreschi

Südlich von Salerno wird die Küste rauer und leerer, und die Touren sind deutlich günstiger. Ab Palinuro fahren Gozzi in etwa zwei Stunden um das Kap: die Grotta Azzurra von Palinuro, dazu Grotta del Sangue, Grotta Sulfurea und Grotta delle Ossa, meist mit Badestopp in der Baia del Buon Dormire. Die große Grottenrundfahrt kostet etwa 20 bis 30 € pro Person; einzelne Anbieter fahren die Grotta Azzurra separat für rund 10 bis 15 € an, im August am oberen Rand (Stand: September 2026). Die Abfahrt liegt oft am Nachmittag, weil das Licht dann am tiefsten in die Höhlen fällt.

Ab Marina di Camerota führt die Tour in die Baia degli Infreschi im Meeresschutzgebiet Costa degli Infreschi e della Masseta: per Boot rund 15 Minuten, zu Fuß über einen Küstenpfad von viereinhalb bis fünf Kilometern. Der Strand ist zugangsbeschränkt: Per Dekret des Nationalparks dürfen sich nur etwa 67 Personen gleichzeitig dort aufhalten, jeweils eine Stunde lang. Die Modalitäten ändern sich von Saison zu Saison, deshalb vorher bei den Bootsbetreibern im Hafen nachfragen (Stand: September 2026).

Regeln auf dem Wasser

Zwei Regelwerke greifen ineinander. Erstens die jährliche Badeordnung der Küstenwache, die für die Badesaison von etwa Anfang Mai bis Ende September gilt: Die strandnahen Streifen sind Schwimmern vorbehalten (üblicherweise 200 Meter vor Sandstränden und 100 Meter vor Felsküsten), Boote fahren nur über markierte Korridore hinein und hinaus, und in Küstennähe gelten strenge Tempolimits. Wo Bojen eine Badezone abgrenzen, ist die Grenze eindeutig: dahinter nicht ankern, nicht durchfahren, nicht anlanden.

Zweitens die Schutzgebiete. Das Meeresschutzgebiet Punta Campanella reicht von der Spitze der Halbinsel bis vor Positano und umfasst Li Galli. In den Zonen A, Vervece und Vetara, ist schon die Durchfahrt untersagt. In den Zonen B (Baia di Ieranto, Li Galli, Crapolla und Isca) ist Ankern nicht erlaubt; festmachen dürfen nur zugelassene Boote an den dafür vorgesehenen Bojen. Im gesamten Gebiet gilt ein Tempolimit von fünf Knoten innerhalb von 300 Metern vor der Küste und zehn Knoten außerhalb. Vergleichbares gilt im Cilento für die Costa degli Infreschi e della Masseta und für Santa Maria di Castellabate.

Unabhängig davon ist Ankern auf Posidonia-Seegraswiesen in Italien untersagt; sie sind an der dunklen, unregelmäßigen Fläche im klaren Wasser gut zu erkennen. Wo Bojenfelder liegen, sind sie die richtige Wahl. Die Küstenwache kontrolliert hier regelmäßig, gerade im August: Bordpapiere, Mietvertrag und Ausweis gehören griffbereit an Bord.

Praxis: Wetter, Uhrzeit und Ausrüstung

Uhrzeit. Der Golf von Salerno hat einen regelmäßigen Tagesgang: Morgens liegt das Wasser oft glatt, ab dem späten Vormittag setzt der Seewind ein, am Nachmittag steht kurze, steile Welle. Beim Selbstfahren und Paddeln gehört die weite Strecke deshalb in den Vormittag, die Rückfahrt vor 16 Uhr. Für Fotos ist der Vormittag ohnehin besser: Die Küste liegt nach Süden, mittags ist der Kontrast hart, am späten Nachmittag steht die Sonne im Gegenlicht.

Absagen. Bei Wind und Seegang streichen Anbieter Touren, oft erst am Morgen; üblich sind Umbuchung oder volle Erstattung. Bei Mietbooten entscheidet der Vermieter, ob überhaupt ausgegeben wird, nicht der Mieter.

Sonne und Ausrüstung. Auf dem Wasser kommt die Strahlung zweimal an, direkt und reflektiert; ohne Sonnensegel ist ein Ganztagestörn im Juli eine ernsthafte Belastung. Nötig sind Kopfbedeckung, UV-Shirt, Sonnenbrille mit Bügelband, deutlich mehr Sonnencreme als an Land und genug Wasser, denn an Bord ist selten mehr als eine Flasche pro Person vorhanden. Die Badestopps liegen an Kies- und Felsstränden, Badeschuhe sind kein Luxus. Bei Neigung zur Seekrankheit sitzt man mittschiffs am ruhigsten und schaut auf den Horizont, nicht aufs Handy. Welche Monate für Bootstouren am verlässlichsten sind, ordnet der Beitrag Beste Reisezeit ein: Mai, Juni und September.

Typische Fehler

  • Eintritte nicht einkalkuliert. Blaue Grotte, Grotta dello Smeraldo und der Landebeitrag auf Capri sind in Tourpreisen fast nie enthalten und wollen oft bar bezahlt werden.
  • Capri ab Salerno mit dem Mietboot. Hin und zurück rund 50 Seemeilen, mit 40 PS und der Sechs-Meilen-Grenze weder erlaubt noch machbar.
  • Nachmittags ablegen. Nach einem Start gegen 14 Uhr geht es gegen Wind und Welle zurück, besonders unangenehm im Schlauchboot und im Kajak.
  • In Badezonen ankern. Die Bojenlinien vor den Stränden sind keine Empfehlung, und in den Zonen B der Schutzgebiete ist Ankern schlicht verboten.
  • Sprit vergessen. Bei Mietbooten wird nach Verbrauch abgerechnet; die Endrechnung fällt regelmäßig höher aus als gedacht.

Häufige Fragen zu Bootstouren an der Amalfiküste

Was kostet eine Bootstour an der Amalfiküste?

Sammeltouren kosten etwa 18 bis 50 € pro Person für ein bis zwei Stunden, 60 bis 90 € für einen halben Tag und 90 bis 160 € für einen ganzen Tag. Ein privater Gozzo mit Skipper liegt bei rund 400 bis 700 € für einen halben und 700 bis 1.300 € für einen ganzen Tag, jeweils pro Boot und meist ohne Kraftstoff (Stand: September 2026). Eintritte kommen extra dazu.

Darf man in Italien ohne Führerschein ein Boot mieten?

Ja, wenn drei Bedingungen zusammen erfüllt sind: Motorleistung höchstens 30 kW beziehungsweise rund 40,8 PS, Fahrt innerhalb von sechs Seemeilen vor der Küste und ein Natante unter zehn Metern Länge. Mindestalter ist 18 Jahre. Gefahren werden darf nur bei Tageslicht; die Verträge verlangen die Rückkehr meist 30 Minuten vor Sonnenuntergang. Der Mieter ist Schiffsführer und trägt die volle Verantwortung.

Kann man mit dem eigenen Mietboot in die Grotta dello Smeraldo oder die Blaue Grotte fahren?

Nein. In beide Höhlen kommt man ausschließlich in den Ruderbooten der örtlichen Betreiber. An der Grotta dello Smeraldo bei Conca dei Marini legt man am Steg an und steigt um, Eintritt rund 10 € pro Person in bar. Auf Capri kosten Eintritt und Ruderboot zusammen rund 18 bis 19 €, mit 60 bis 90 Minuten Wartezeit in der Hochsaison (Stand: September 2026).

Wo darf man an der Amalfiküste ankern?

Nicht in den ausgebojten Badezonen vor den Stränden, nicht auf Posidonia-Seegraswiesen und nicht in den Zonen A und B der Meeresschutzgebiete. Im Gebiet Punta Campanella betrifft das unter anderem Li Galli, die Baia di Ieranto, Crapolla und Isca. Innerhalb von 300 Metern vor der Küste gilt dort ein Tempolimit von fünf Knoten. Im Cilento gelten vergleichbare Regeln für die Costa degli Infreschi und Santa Maria di Castellabate.

Lohnen sich Bootstouren im Cilento?

Ja, und sie sind deutlich günstiger als an der Amalfiküste. Ab Palinuro kostet die zweistündige Grottenrundfahrt um das Kap etwa 20 bis 30 € pro Person, ab Marina di Camerota führt die Fahrt in rund 15 Minuten zur Baia degli Infreschi, deren Strand allerdings zugangsbeschränkt ist: etwa 67 Personen gleichzeitig, eine Stunde Aufenthalt (Stand: September 2026).