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Reisetipps

Parken an der Amalfiküste: Parkhäuser, Preise und Regeln Ort für Ort

Ein Stellplatz kostet an der Amalfiküste zwischen 1,50 € und 60 € pro Tag, je nach Ort, Saison und Uhrzeit. Mit etwas Wissen über Linienfarben, ZTL-Kameras und die Kennzeichen-Regel spart man Geld und Bußgelder. Ein Überblick von Salerno bis Positano, dazu das Cilento zum Vergleich.

11 Min. LesezeitAktualisiert 27. September 2026

An der Amalfiküste ist der Parkplatz nicht das Ende der Fahrt, sondern ihr eigentliches Problem. Die SS163 läuft zwischen Fels und Meer, hinter den Ortskernen fehlt der Platz für größere Flächen, und fast jede Altstadt ist kameraüberwachte Sperrzone. Kommt man im Juli mittags in Positano an und sucht erst dann, verliert man eine Stunde und zahlt am Ende mehr als für die Fähre hin und zurück. Dieser Beitrag ordnet zuerst die Grundregeln, dann die Lage Ort für Ort von Ost nach West, dann die Alternativen. Ob ein Auto an dieser Küste überhaupt sinnvoll ist, klärt der Ratgeber Mietwagen an der Amalfiküste. Alle Preise sind Größenordnungen der Saison 2026; ab Oktober oder November gelten vielerorts niedrigere Nebensaisontarife.

Grundregeln: Linien, ZTL und Kennzeichen

Blau, weiß, gelb: was die Linien bedeuten

  • Blaue Linien (strisce blu): gebührenpflichtig. Bezahlt wird am Automaten (parcometro) oder per App; verbreitet sind EasyPark, MooneyGo und Telepass Pay. An der Küste nehmen viele Automaten nur Münzen; ein Vorrat an 1- und 2-Euro-Stücken gehört ins Handschuhfach. Der Schein muss sichtbar hinter der Windschutzscheibe liegen, die Gebührenzeiten stehen auf dem Schild daneben und reichen im Sommer oft bis Mitternacht.
  • Weiße Linien (strisce bianche): kostenlos, an der Küste aber die Ausnahme und fast immer mit Zusatzschild. Riservato residenti heißt: nur Anwohner. Wo disco orario steht, braucht man die Parkscheibe, in Italien auf die tatsächliche Ankunftszeit gestellt. Mietwagen haben selten eine an Bord, die mitgebrachte deutsche Scheibe tut es aber auch.
  • Gelbe Linien (strisce gialle): reserviert für Anwohner, Menschen mit Behinderung, Ladezonen, Taxis oder Busse. Dort ist Parken immer verboten, auch kurz und auch nachts.

Ebenfalls tabu und besonders streng kontrolliert: Kurven, Tunnelmünder, Bushaltestellen und die Zufahrten zu den Treppenwegen. Die SS163 hat über weite Strecken keinen Seitenstreifen; ein Auto halb auf der Fahrbahn blockiert dort den Linienbus.

Bußgelder, Toleranz und Abschleppen

Seit der Reform des Codice della Strada (Gesetz 177/2024) gilt bei abgelaufenem Parkschein keine starre 15-Minuten-Toleranz mehr, sondern eine anteilige: Bis 10 Prozent der bezahlten Zeit bleibt die Überschreitung sanktionsfrei, bei einer Stunde also sechs Minuten. Zwischen 11 und 50 Prozent wird das Bußgeld halbiert, darüber fällt es voll an, zuzüglich der nachberechneten Tagesgebühr (Stand: September 2026). Parken ohne gültigen Schein liegt im unteren zweistelligen Bereich und wird bei Zahlung binnen fünf Tagen um 30 Prozent ermäßigt; Punkte gibt es keine.

Teurer wird das Abschleppen. Die rimozione forzata ist hier Routine, weil ein falsch abgestelltes Auto sofort eine ganze Ortsdurchfahrt lahmlegt. Die reinen Abschleppkosten liegen üblicherweise bei 150 bis 200 € netto, dazu kommen Bußgeld und tageweise Standgebühr (Stand: September 2026). Fehlt das Auto, fragt man zuerst bei der örtlichen Polizia Municipale.

ZTL: die teuerste Falle

Fast jeder Ortskern ist Zona a traffico limitato: Einfahrt nur mit Genehmigung, ohne Schranke, dafür mit Kamera. Beim Hineinfahren merkt man nichts; der Bescheid kommt Wochen bis Monate später, bei Mietwagen über den Vermieter samt Bearbeitungsgebühr von 30 bis 45 €. Der gesetzliche Rahmen liegt bei etwa 83 bis 332 € pro Durchfahrt plus rund 14 € Zustellkosten, mit 30 Prozent Nachlass bei Zahlung binnen fünf Tagen nach Zustellung (Stand: September 2026). Mehrere Kameras bedeuten mehrere Bescheide.

Daraus folgen zwei Regeln. Erstens: Ins Navi gehört nie die Unterkunft, sondern die Garage. Zweitens: Liegt die Unterkunft in einer ZTL, muss sie das Kennzeichen vorab bei der Gemeinde anmelden. Das ist der einzige legale Weg zum Ausladen und funktioniert nur mit Vorlauf. Amalfi hat dieses Verfahren zum 1. Januar 2026 neu aufgesetzt: Alle früheren Ausweise wurden zum 31. Dezember 2025 widerrufen, die Genehmigungen laufen jetzt über die Gemeindegesellschaft Sistema Amalfi, und am Varco Piazza Duomo liest eine automatische Kennzeichenerfassung mit.

Targhe alterne: ob man überhaupt fahren darf

Vor der Parkplatzfrage steht die Fahrfrage. Auf der SS163 zwischen Vietri sul Mare und Positano gilt an vielen Tagen von 10 bis 18 Uhr ein Wechselverkehr nach Kennzeichen-Endziffer: An geraden Kalendertagen dürfen Fahrzeuge mit gerader Endziffer nicht fahren, an ungeraden Tagen die mit ungerader. Der Kalender 2026 umfasst 30. März bis 6. April, 25. April bis 2. Mai, im Juni und Juli Wochenenden und Feiertage, im August und September täglich und im Oktober wieder Wochenenden und Feiertage (Stand: September 2026).

Ausgenommen sind Anwohner der Küstengemeinden und von Agerola, Taxis und Mietwagen mit Fahrer, Zweiräder, Einsatzfahrzeuge sowie Inhaber eines Behindertenausweises, wenn sie an Bord sind. Übernachtungsgäste dürfen nur die notwendigen Fahrten am An- und Abreisetag machen, mit Buchungsbestätigung. Für gewöhnliche Mietwagen gibt es keine Ausnahme: Es zählt allein die Endziffer. Mit Quartier an der Küste lässt sich das Auto im August und September tagsüber folglich nur jeden zweiten Tag bewegen, im Oktober gilt das nur noch an Wochenenden und Feiertagen.

Ort für Ort: von Salerno nach Westen

Salerno: der günstigste Ausgangspunkt

Salerno ist der einzige Ort der Region, in dem Parken weder teuer noch knapp ist. Direkt unter dem Fähranleger liegt die Tiefgarage Sottopiazza della Concordia, ganztägig geöffnet, bei rund 2 € pro Stunde. Das Parkhaus Libertà am Molo Manfredi bietet mehrere hundert Plätze mit degressivem Tarif: etwa 2 € für die erste Stunde, rund 1,50 € von der zweiten bis achten und etwa 1 € ab der neunten; fürs mehrtägige Abstellen die günstigste Lösung der Gegend. Die blauen Zonen im Stadtgebiet kosten seit 2026 rund 1,20 € pro Stunde, die Altstadt um die Via dei Mercanti ist ganzjährig ZTL (Stand: September 2026).

Daraus folgt die Strategie, die fast immer aufgeht: Auto in Salerno abstellen, Küste per Schiff. Die Fähre nach Amalfi braucht direkt etwa 35 Minuten und kostet ca. 12 €, der SITA-Bus fährt ganzjährig für 2,80 €, das CostieraSita-24-Stunden-Ticket kostet 10 €.

Vietri sul Mare, Cetara und Erchie

Vietri sul Mare ist die günstigste Gemeinde der Küste: An der Marina und am Corso Umberto I liegen die blauen Zonen bei etwa 1,50 € pro Stunde werktags und rund 2 € am Wochenende (Stand: September 2026). Vietri hat zudem einen Bahnhof, von dem die Regionalbahn in Minuten nach Salerno fährt.

In Cetara konzentrieren sich die Stellplätze auf Hafen und Durchfahrt, üblicherweise um 3 € pro Stunde; an Sommerwochenenden ist ab dem späten Vormittag nichts mehr frei. Erchie hat nur einen kleinen bewirtschafteten Platz oberhalb der Bucht, von dem Treppen hinunterführen, an heißen Tagen früh belegt und dann als Tagespauschale abgerechnet.

Maiori und Minori: die praktischste Basis mit Auto

Maiori hat den größten zusammenhängenden Parkraum der Küste, weil der Ort auf einer flachen Schwemmebene liegt: blaue Zonen entlang der Promenade, dazu bewirtschaftete Flächen und ein Parkhaus. Üblich sind 2 bis 3 € pro Stunde, Tagespauschalen liegen im Bereich um 20 € (Stand: September 2026). Minori nebenan ist enger; die blauen Zonen an der Promenade und an der Via Roma kosten ebenfalls um 3 € pro Stunde.

Beide Orte haben einen Fähranleger. Das macht sie zur besten Zwischenlösung für alle, die mit dem Auto anreisen, aber nicht bis Salerno zurückwollen: in Maiori parken, per Schiff nach Amalfi oder Positano.

Atrani und Amalfi

Atrani ist die kleinste Gemeinde Italiens und hat entsprechend wenige Stellplätze. Bewirtschaftet wird vor allem der Bereich an der Via dei Dogi, bei etwa 2,50 bis 3 € pro Stunde und häufig mit einer Höchstparkdauer von vier Stunden. Für einen Abend im Ort genügt das, für einen ganzen Tag nicht.

In Amalfi führt praktisch kein Weg am Gemeinde-Parkhaus Luna Rossa am Ortseingang Richtung Atrani vorbei: rund 170 Plätze, von April bis Anfang November tagsüber 5 € pro Stunde, in den ersten beiden Stunden jeweils 7 €, 40 € pro Tag und im August 45 €. In der Nebensaison sinkt der Tagessatz ab 4. November auf 25 €, der Stundentarif ab 6. November auf 2 € (Stand: September 2026). Fahrzeuge über 2 Meter Höhe und Autos mit Gasanlage kommen nicht hinein, und ab dem späten Vormittag ist das Haus im Sommer regelmäßig voll. Die wenigen Plätze an der Piazza Flavio Gioia am Hafen sind kaum billiger. Ein Besuch von morgens bis abends landet damit schnell über 50 €, also bei mehr als vier Fährtickets ab Salerno.

Ravello und Scala

Nach Ravello führt von Atrani die Serpentinenstraße SR373 hinauf; der Kern um die Piazza Duomo ist autofrei und kameraüberwacht. Der Park Duomo unter der Piazza Vescovado liegt am zentralsten und kostet in der Hochsaison rund 4 € pro Stunde mit einem Tagesdeckel im Bereich um 25 €. Günstiger ist das große Parkhaus am Auditorium Oscar Niemeyer mit etwa 2 bis 3 € pro Stunde beziehungsweise rund 20 € am Tag; von dort sind es acht bis zehn Minuten zu Fuß, und es ist seltener voll (Stand: September 2026). An Konzertabenden, etwa während des Ravello Festival im Sommer, sind beide Häuser früh belegt.

Gegenüber auf der anderen Talseite liegt Scala mit dem Weiler Pontone, Ausgangspunkt für das Valle delle Ferriere. Hier gibt es nur wenige bewirtschaftete Plätze und sonst schmale Kehren, in denen ein abgestelltes Auto den Bus blockiert. Die Anfahrt mit dem Bus ab Amalfi ist die bessere Wahl.

Conca dei Marini, Furore und Praiano

Conca dei Marini hat sein Parkkonzept zur Saison 2026 umgestellt: Die Tarife sind saisonal gestaffelt, im Sommer etwa 3 € pro Stunde, im Winter rund 1,50 €, und Gäste von Ferienwohnungen zahlen statt des früher kostenlosen Abstellens eine Tagespauschale um 20 € (Stand: September 2026). Am Aufzug zur Grotta dello Smeraldo gibt es unmittelbar an der SS163 nur eine Handvoll Stellplätze; am Straßenrand zu halten ist dort verboten und gefährlich. Für die Spiaggia di Lannio unterhalb des Ortes gilt dasselbe: Der Weg hinunter führt über Treppen, der Platz oben ist knapp.

In Furore kostet der bewirtschaftete Platz im Ortsteil Praia etwa 2,50 € pro Stunde. Am Fiordo di Furore selbst gibt es keine Parkfläche: Die Brücke ist eine Engstelle der SS163, Halten ist untersagt und wird kontrolliert. Praiano hat die fairsten Tarife der Küste: rund 2 € pro Stunde, mit Staffelpreisen von etwa 6 € für sechs und 12 € für zwölf Stunden (Stand: September 2026).

Positano: der teuerste Ort der Küste

In Positano ist die Ortsachse aus Viale Pasitea, Piazza dei Mulini und Via Cristoforo Colombo ZTL; Besucher erreichen legal nur die privaten Garagen am oberen Ortsrand. Die großen Häuser liegen am Viale Pasitea und in der Zone Fornillo: Mandara mit rund 140 überdachten Plätzen und Valet-Service, Di Gennaro nahe der Piazza dei Mulini, Migliaccio direkt am Platz sowie Carpineto, Anna und Ma.Cri weiter westlich.

Die Preisspanne ist groß und hängt an Saison und Fahrzeuggröße: realistisch 4 bis 8 € pro Stunde, Tagestarife von etwa 25 bis 30 € in der Nebensaison bis 40 bis 60 € in der Hochsaison, wobei die wenigen Plätze ganz unten am Ort am teuersten sind (Stand: September 2026). Im Juli und August lohnt es sich, vorab zu reservieren. An der Bushaltestelle Sponda ist die erste halbe Stunde frei, danach werden rund 3 € pro Stunde fällig. Das reicht fürs Ausladen, nicht für einen Tag.

Günstiger wird es oberhalb: In Montepertuso und Nocelle kosten die gemeindlichen Flächen etwa 3 € pro Stunde, und ein Ortsbus fährt für 1,30 € im Vorverkauf (1,80 € an Bord) hinunter. Zu Fuß heißt das: Zwischen Nocelle und dem Strand liegen mehr als tausend Stufen, selbst von den Garagen am oberen Ortsrand sind es 200 bis 300 Stufen hinab zur Spiaggia Grande, am Nachmittag dieselben Stufen bergauf.

Agerola und Bomerano: Parken für den Sentiero degli Dei

Agerola liegt auf der Hochebene über der Küste und ist von der Kennzeichen-Regel nicht betroffen, weil die Ortsdurchfahrt nicht zur SS163 gehört. Im Ortsteil Bomerano beginnt der Sentiero degli Dei. Zum Parken gibt es zwei Möglichkeiten: einen kostenlosen Platz kurz hinter der Piazza Paolo Capasso, der an Wanderwochenenden schon vormittags voll ist, und den bewirtschafteten Platz am Sportplatz für rund 5 € pro Tag (Stand: September 2026).

Entscheidend ist die Rückfahrt: Der Weg endet in Nocelle oberhalb von Positano, zwölf Kilometer vom Auto entfernt. Der Rückweg über Positano und Amalfi dauert im Sommer leicht zwei Stunden. Bequemer ist es, den Wagen ganz stehen zu lassen und beide Richtungen mit dem Bus zu fahren.

Cilento: der entspannte Vergleich

Südlich von Salerno kehren sich die Verhältnisse um. Im Cilento ist das Auto nicht das Problem, sondern die Voraussetzung, und Parken kostet einen Bruchteil. An den Tempeln von Paestum liegen die Plätze bei etwa 1 € pro Stunde und rund 5 € für den Tag. Agropoli hat für 2026 einen Parkplan mit mehreren Tarifzonen beschlossen, Castellabate bewirtschaftet vor allem an Sommerwochenenden, und in Santa Maria di Castellabate gibt es weiterhin große kostenlose Flächen etwas außerhalb. An den Stränden von Palinuro, Acciaroli und Marina di Camerota wird meist eine Tagespauschale im einstelligen bis niedrig zweistelligen Bereich verlangt (Stand: September 2026). Das Muster für eine Rundreise ergibt sich daraus fast von selbst: Küstentage ohne Auto, Cilento mit.

Alternativen: das Auto gar nicht erst bewegen

Park and Ride ab Salerno oder Maiori. Der Wagen bleibt dort, wo Parken billig ist, die Küste wird per Fähre und SITA-Bus abgefahren. Ab Salerno sind Amalfi in 35 Minuten und Positano in gut einer Stunde erreichbar, ab Maiori entsprechend kürzer; für Ravello, Scala und die Bergdörfer bleibt der Bus ab Amalfi. Einziger Nachteil: Bei Seegang fallen die Schiffe aus.

Unterkunft mit Stellplatz. Vor der Buchung zwei Fragen klären: ob es einen eigenen Stellplatz gibt und was er kostet, und ob die Unterkunft das Kennzeichen für die ZTL anmeldet. Hotelgaragen kosten an der Küste üblicherweise 30 bis 50 € pro Nacht, sofern das Haus überhaupt welche hat; viele kleine Häuser verweisen auf das öffentliche Parkhaus im Ort. Eine Woche Positano bedeutet dann schnell 300 € allein fürs Abstellen.

Im Hinterland parken. Die Bergorte über der Küste (Tramonti, Agerola, Scala, Pontone) haben kostenlose oder sehr günstige Flächen und sind mit dem Bus angebunden. Ein Quartier dort umgeht zugleich die Kennzeichen-Regel, weil die Zufahrtsstraßen nicht zur SS163 gehören.

Tageweise mieten. Ein Wagen, der eine Woche in einer Garage steht, kostet Miete und Stellplatz zugleich. Meist günstiger: Küstentage ohne Auto planen und für die Ausflüge ins Hinterland oder nach Süden tageweise in Salerno mieten.

Häufige Fragen zum Parken an der Amalfiküste

Was kostet Parken an der Amalfiküste?

Am günstigsten ist Vietri sul Mare mit rund 1,50 bis 2 € pro Stunde, es folgen Praiano mit etwa 2 € sowie Maiori, Minori, Cetara und Conca dei Marini mit 2 bis 3 €. Ravello liegt bei 2 bis 4 €, Amalfi im Parkhaus Luna Rossa bis Anfang November bei 5 € pro Stunde und 40 € pro Tag (im August 45 €), Positano bei 4 bis 8 € pro Stunde und 25 bis 60 € pro Tag. In Salerno kostet das Parkhaus rund 2 € pro Stunde (Stand: September 2026).

Wo parkt man am besten, um Amalfi und Positano zu besuchen?

In Salerno. Die Tiefgaragen an der Piazza della Concordia und der Piazza della Libertà kosten rund 2 € pro Stunde, der Fähranleger liegt daneben. Die Überfahrt nach Amalfi dauert ca. 35 Minuten und kostet ca. 12 €, der SITA-Bus 2,80 €, das CostieraSita-24-Stunden-Ticket 10 €. Näher an der Küste bietet sich Maiori an, das ebenfalls einen Fähranleger hat.

Was bedeuten blaue, weiße und gelbe Linien?

Blau heißt gebührenpflichtig: Ticket am Automaten oder per App, sichtbar hinter die Scheibe. Weiß heißt kostenlos, an der Küste aber fast immer mit Zusatzschild für Anwohner oder mit Parkscheibe. Gelb ist reserviert, etwa für Anwohner, Behinderte oder Ladezonen, und dort darf man nie parken. Auf blauen Flächen gilt seit der Reform des Codice della Strada eine anteilige Toleranz von zehn Prozent der bezahlten Zeit (Stand: September 2026).

Wie hoch ist das Bußgeld für eine ZTL-Durchfahrt?

Der gesetzliche Rahmen liegt bei etwa 83 bis 332 € pro Durchfahrt, dazu rund 14 € Zustellkosten; bei Zahlung binnen fünf Tagen nach Zustellung gibt es 30 Prozent Nachlass, Punkte gibt es keine. Bei Mietwagen kommt eine Bearbeitungsgebühr von etwa 30 bis 45 € hinzu, und der Bescheid kann Monate später eintreffen (Stand: September 2026).

Darf mein Auto an der Amalfiküste überhaupt fahren?

Auf der SS163 zwischen Vietri sul Mare und Positano gilt an vielen Tagen von 10 bis 18 Uhr die Kennzeichen-Regel: An geraden Kalendertagen dürfen Fahrzeuge mit gerader Endziffer nicht fahren, an ungeraden Tagen die mit ungerader. 2026 betrifft das 30. März bis 6. April, 25. April bis 2. Mai, Wochenenden und Feiertage im Juni, Juli und Oktober sowie alle Tage im August und September. Mietwagen sind nicht ausgenommen; Übernachtungsgäste dürfen nur am An- und Abreisetag mit Buchungsnachweis fahren (Stand: September 2026).